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Fußball  

Hasenhüttl wird neuer Trainer beim FC Ingolstadt

04.10.2013, 18:41 Uhr | dpa

Hasenhüttl wird neuer Trainer beim FC Ingolstadt. Ralph Hasenhüttl trainierte in Deutschland bisher Unterhaching und den VfR Aalen.

Ralph Hasenhüttl trainierte in Deutschland bisher Unterhaching und den VfR Aalen. Foto: Stefan Puchner. (Quelle: dpa)

Ingolstadt (dpa) - Ralph Hasenhüttl wird neuer Trainer des Fußball-Zweitligisten FC Ingolstadt und soll die angeschlagenen Oberbayern aus dem Tabellenkeller führen. Der 46 Jahre alte Nachfolger des beurlaubten Marco Kurz werde seine Arbeit am kommenden Montag aufnehmen, teilte der Verein mit.

"Wir sind davon überzeugt, unter seiner Leitung wieder in die Erfolgsspur zu gelangen", kommentierte Sportdirektor Thomas Linke. Im anstehenden Punktspiel am Sonntag beim VfL Bochum soll noch Co-Trainer Michael Henke die Mannschaft betreuen. Hasenhüttl erhielt einen Vertrag bis zum Saisonende, zuletzt hatte der Österreicher bis Mitte des Jahres den Zweitliga-Konkurrenten VfR Aalen trainiert.

Linke stand nach Ingolstädter Angaben seit Donnerstag in Verhandlungen mit Wunschkandidat Hasenhüttl und konnte schließlich bereits am Freitag eine Einigung vermelden. Hasenhüttl will sich nun am Montag (13 Uhr) bei einer Pressekonferenz vorstellen. Zunächst aber sind die FCI-Profis bereits in Bochum gefordert: Nach sieben Niederlagen aus den ersten neun Spielen peilen die Ingolstädter beim Tabellen-14. ihren zweiten Saisonsieg an.

"Für mich zählt nur das Spiel gegen Bochum", erklärte denn auch Übergangschef Henke. "Als Angestellter des Vereins will ich helfen." Seit dem 2. Spieltag belegen die Ingolstädter schon einen direkten Abstiegsplatz. In Bochum allerdings haben die Oberbayern bisher noch kein Spiel verloren - es gelangen in den bisherigen drei Vergleichen zwei Siege und ein Remis.

Diese positive Serie soll bei der Henke-Premiere ausgebaut werden. "Das wird nur funktionieren, wenn wir geschlossen als Einheit auftreten und uns erst mal wieder auf die Grundtugenden wie im Pokal in Frankfurt konzentrieren", äußerte sich Abwehrspieler Ralph Gunesch. "Wichtig wird sein, das bis jetzt Geschehene zu vergessen und uns davon nicht negativ beeinflussen zu lassen."

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