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1860 München zeigt Interesse an Jens Lehmann - Schulden weiter ein Problem

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TSV 1860 München  

Erst Hausaufgaben machen, dann Lehmann verpflichten

09.10.2013, 12:48 Uhr | tht, t-online.de

1860 München zeigt Interesse an Jens Lehmann - Schulden weiter ein Problem. Jens Lehmann ist beim TSV 1860 München ein heißer Kandidat auf den Posten des Sportdirektors. (Quelle: imago/Sven Simon)

Jens Lehmann ist beim TSV 1860 München ein heißer Kandidat auf den Posten des Sportdirektors. (Quelle: Sven Simon/imago)

Auf den TSV 1860 München kommen spannende Wochen zu. Startet der Traditionsklub durch oder wird er durchgereicht? Selbst die Verantwortlichen wissen nicht genau, wohin die Reise gehen wird. Gerne möchten sie Jens Lehmann für ihren Klub gewinnen und auch der ehemalige Nationaltorhüter ist nach Informationen von t-online.de nicht abgeneigt. Indirekt hat es der 43-Jährige ohnehin schon öffentlich zugegeben.

"Ich habe nie mit 1860 über eine Geschäftsführer-Tätigkeit als Nachfolger für Herrn Schäfer gesprochen", sagte Lehmann gegenüber Sky. Das stimmt. Und es fällt auf, wie konkret er die Position beschrieben hat, über die nicht gesprochen wurde.

Kein Wunder. Denn geredet wurde jede Menge zwischen ihm und den Löwen. Allerdings nicht über den Posten des Geschäftsführers, sondern über eine Tätigkeit als Sportdirektor. Beim Zweitligisten überlegt man derzeit, ob man einen starken Mann für Sport, Marketing und Finanzen einstellt oder die Aufgabengebiete teilt und das Sportliche herauslöst. Die zweite Variante ist wahrscheinlicher und Lehmann derzeit heißester Anwärter auf den Posten des Sportdirektors.

Jede Menge Dementis

Klub-Präsident Gerhard Mayrhofer dementiert zwar öffentlich Gespräche mit Lehmann und auch Noor Basha, Cousin und Vertrauensmann von Investor Hasan Ismaik, hat jetzt in der "tz" noch einmal ein Dementi abgegeben. "Jens Lehmann und ich haben überhaupt nicht darüber gesprochen, dass er eventuell einen Job bei 1860 übernehmen könnte."

Allerdings hat Ismaik intern bei dieser Personalie längst den Daumen gehoben. Und die Meinung des Investors steht nach dem Rücktritt von Geschäftsführer Robert Schäfer mehr denn je hoch im Kurs. Die Löwen wollen jedoch nicht den ersten vor dem zweiten Schritt machen und zunächst einen Geschäftsführer präsentieren, der sich vor allem um die Finanzen kümmern soll. Das scheint in der derzeitigen Situation auch durchaus sinnvoll.

Weitere Millionen benötigt

Das kann aber noch ein paar Wochen dauern. Sollte in dieser Zeit öffentlich allzu sehr über Lehmann und seine Pläne spekuliert werden, könnte das mögliche Kandidaten abschrecken und am Ende sogar Lehmann vergraulen.

Schließlich dürfte der ehemalige Weltklasse-Torhüter mit seinem Engagement gleichzeitig die Forderung verknüpfen, den Kader im Winter kräftig zu verstärken. Mit dem derzeitigen Team scheint ein Aufstieg ausgeschlossen. Doch für Verstärkungen braucht man jede Menge Geld. Das kann nur von Ismaik kommen.

Angst vor dem Punktabzug

Momentan drücken den Verein Schulden in Höhe von rund 14 Millionen Euro. Aber nicht nur diese Summe bereitet den Verantwortlichen Magenschmerzen, sondern auch die Tatsache, dass der Geschäftsbericht 2011/12, obwohl der Frist längst abgelaufen ist, immer noch nicht veröffentlicht ist.

Beim TSV 1860 fürchtet man bereits seit Längerem, dass in diesem Bericht, den noch der ehemalige Geschäftsführer Schäfer zu verantworten hat, die ein oder andere finanzielle Bombe schlummert. Bereits im September 2010 sah sich die DFL vom TSV 1860 im Lizenzierungsverfahren "unzureichend informiert" und zog dem Klub zwei Punkte ab.

Der Traum von der Bundesliga

Bei einem weiteren Vergehen innerhalb von drei Jahren würden die Löwen wohl nicht so glimpflich davonkommen. Gerade einmal drei Zähler beträgt derzeit der Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz 16. Bei einem Punktabzug wäre der Klub der 3. Liga näher als der Bundesliga.

Doch das ist der große Traum von Ismaik. Der Investor hat den Klub bereits einmal vor der Insolvenz gerettet als er 2011 für 18 Millionen Euro 49 Prozent der Stimmanteile und 60 Prozent der Aktien an der Fußball-KG erwarb. Mit einem Sportdirektor Lehmann und einem neuen Geschäftsführer will sich Ismaik diesen Traum erfüllen.

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