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Thomas Cichon vom DFB-Sportgericht für zwei Jahre gesperrt

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Fußball  

DFB sperrt Ex-Profi Cichon für zwei Jahre

10.10.2013, 14:02 Uhr | dpa

Thomas Cichon vom DFB-Sportgericht für zwei Jahre gesperrt. Der Osnabrücker Thomas Cichon im Mai 2009.

Der Osnabrücker Thomas Cichon im Mai 2009. Foto: Roland Weihrauch. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa) - Der frühere Profi Thomas Cichon soll wegen Manipulationsverdachts bis Juli 2015 in Deutschland nicht mehr Fußball spielen dürfen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sperrte den inzwischen 37-Jährigen bis zu dessen 39. Geburtstag am 9. Juli 2015.

Das teilte der DFB mit. Cichon soll in seiner Zeit beim VfL Osnabrück für die Zweitligspiele gegen Alemannia Aachen am 21. November 2008, den FC Augsburg am 17. April 2009 und den 1. FC Nürnberg am 13. Mai 2009 Absprachen mit der Wettmafia über die Manipulation der Partien getroffen haben. Cichon selbst hatte Kontakte mit der Wettmafia zwar bestätigt, die Manipulationsvorwürfe aber stets bestritten. "Ein Nachweis, dass es von Cichon während dieser Spiele tatsächlich zu Manipulationshandlungen gekommen ist, konnte dagegen nicht geführt werden", teilte der DFB selbst mit.

Die Sperre gegen den früheren Bundesligaprofi des 1. FC Köln wurde erst jetzt ausgesprochen, da Cichon bis zum Sommer nicht der DFB-Sportgerichtsbarkeit unterstanden habe. Bis Anfang 2011 hatte Cichon in Südafrika gespielt. Danach war er nicht mehr aktiv.

Der VfL war am Ende der Saison 2008/2009 abgestiegen. Cichons früherer VfL-Mitspieler Marcel Schuon war vor drei Jahren bereits für 33 Monate gesperrt worden. Auch damals sahen Kontrollausschuss und Sportgericht Schuons Schuld als erwiesen an, auch wenn dem mittlerweile 28-Jährigen keine direkten Manipulationshandlungen in den betreffenden Spielen nachgewiesen werden konnten.

Bei der nun milderen Strafe für Cichon sei laut DFB berücksichtigt worden, "dass er sein Fehlverhalten bedauert und zudem seit Januar 2011 nicht mehr gespielt hat. Cichon ist sich bewusst, dass er dem Fußball durch sein Verhalten erheblichen Schaden zugefügt hat."

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