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Klage gegen den DFB: Dynamo einigt sich mit Fans auf einen Kompromiss

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Kompromiss mit den Fans  

Dynamos Klage gegen den DFB noch nicht vom Tisch

17.11.2013, 10:54 Uhr | t-online.de, sid

Klage gegen den DFB: Dynamo einigt sich mit Fans auf einen Kompromiss. Die Fans von Dynamo Dresden trauen dem Angebot des DFB nicht über den Weg. (Quelle: imago/Robert Michael)

Die Fans von Dynamo Dresden trauen dem Angebot des DFB nicht über den Weg. (Quelle: Robert Michael/imago)

Dynamo Dresden behält sich weiterhin vor, gegen den Deutschen Fußball-Bund (DFB) eine Zivilklage einzureichen. Das beschlossen die Mitglieder bei einer rund zehnstündigen Vollversammlung und einigten sich so nach einer heißen Diskussion mehrheitlich für einen Kompromissvorschlag.

Demnach würde Dynamo unter drei Bedingungen auf eine Klage gegen den DFB verzichten: Löschung des Vorstrafenregisters, Abhandlung der noch 13 offenen Verfahren für maximal 30.000 Euro und infrastrukturelle Unterstützung der Dresdner durch den DFB. Die Führung des Vereins hatte sich gegen eine Klage ausgesprochen. Da Medienvertreter von der Versammlung ausgeschlossen waren, soll die Öffentlichkeit in den nächsten Tagen dieser Vorschlag präsentiert werden.

Die Klubspitze will auf einen Gang vor das Oberlandesgericht Frankfurt/Main eigentlich verzichten, weil der DFB dem achtmaligen DDR-Meister für diesen Fall ein großes Zugeständnis machen würde: Alle Vorstrafen des Vereins würden auf Null gesetzt, unter noch offene Verfahren wegen Ausschreitungen könnte so ein Schlussstrich gezogen werden.

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Keine Presse zugelassen

Eigentlich keine schwere Entscheidung, doch ein Teil der Dynamo-Fans traut dem Friedensangebot nicht. Ein Antrag zum Ausschluss der Presse war zu Beginn der Veranstaltung eingebracht worden, Grund sei die im Vorfeld angeblich "falsche und nicht objektive Berichterstattung", vor welcher der Klub geschützt werden müsse.

Auf der Versammlung wurde außerdem Hans-Jürgen "Dixie" Dörner in den Aufsichtsrat gewählt. Der 62-Jährige erhielt auf der Mitgliederversammlung die meisten Stimmen aller 15 Kandidaten. 'Wie für eine Fußballmannschaft gilt auch für einen Aufsichtsrat: Nur wenn man geschlossen als Team zusammenarbeitet, hat man Erfolg", sagte die Klub-Ikone.

"Dixie ist ein Idol"

"Wir haben eine gute Durchmischung des Aufsichtsrates. Die Fans sind vertreten, mit Hans Eggert ein Gemäßigter und mit Dixie ist ein Fußball-Idol dabei", sagte Dresdens Präsident Andreas Ritter.

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