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Fußball  

Bundespolizei weist Union-Kritik zurück

25.11.2013, 15:35 Uhr | dpa

Bundespolizei weist Union-Kritik zurück. Dirk Zingler hatte einen Einsatz der Polizei gegen Union-Fans kritisiert.

Dirk Zingler hatte einen Einsatz der Polizei gegen Union-Fans kritisiert. Foto: Jens Kalaene. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die Bundespolizei und die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) haben die schweren Vorwürfe von Fußball-Zweitligist 1. FC Union Berlin zum Einsatz der Polizei gegen Fans in Kaiserslautern zurückgewiesen.

Union-Präsident Dirk Zingler hatte die Vorgehensweise der Beamten heftig kritisiert. Zinglers Äußerungen seien nach Auffassung der DPolG "absurd und falsch", teilte die Gewerkschaft mit. Die Einsatzleiter der Bundespolizei seien konsequent und richtig gegen Straftäter vorgegangen, deren Identität festgestellt werden musste, betonte der Chef der Bundespolizeigewerkschaft, Ernst G. Walter.

Nach den Auseinandersetzungen zwischen Fußball-Anhängern und der Polizei nach dem Spiel am Samstag hatte Zingler das Verhalten der Polizei angeprangert. "Wir haben es hier mit einem massiven Versagen derjenigen zu tun, die eigentlich für die Sicherheit von Menschen sorgen sollen. Stattdessen erleben wir provozierendes Auftreten, Gewalt, Freiheitsberaubung, Gefährdung der öffentlichen Ordnung und eine unglaubliche Verschwendung von Steuermitteln", sagte Zingler.

Manfred Lohrbach, Präsident der Bundespolizeidirektion Koblenz, erklärte: "Unser Einsatz war erforderlich, weil leider Fußballrandalierer die Bahnhöfe und Züge als 'rechtsfreien Raum' missbrauchten." Er betonte jedoch auch, sollten Union-Anhänger der Auffassung sein, dass gegen sie Straftaten durch Polizei-Beamte verübt worden seien, sollen sie diese ebenso zur Anzeige bringen.

Der Bundesvorsitzende der DPolG, Rainer Wendt, nannte die Äußerungen Zingler "unverantwortliches Gerede auf Kreisklassenniveau. Selbstverständlich war es notwendig, die Identitäten von Straftätern zu ermitteln, die in Kaiserslautern durch Gewalttätigkeiten aufgefallen waren", sagte Wendt. Der DFB müsse die Vereinsführung jetzt zur Räson bringen, forderte Wendt.

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