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Zusage nicht eingehalten?  

Dynamo-Boss hat kein Verständnis für DFB-Ansage

12.12.2013, 14:12 Uhr | dpa, sid

Dynamo-Boss hat kein Verständnis für DFB-Ansage. Die harten Fans von Dynamo Dresden sind deutschlandweit gefürchtet. (Quelle: imago/osnapix)

Die harten Fans von Dynamo Dresden sind deutschlandweit gefürchtet. (Quelle: imago/osnapix)

Präsident Andreas Ritter vom Zweitligisten Dynamo Dresden hat mit Unverständnis auf die Androhung eines Teil-Ausschlusses seiner Fans bei Auswärtsspielen durch den DFB und die DFL reagiert. "Wir hatten ja die Zusicherung, dass unser Strafenregister auf Null gedreht wird. Da bin ich schon etwas befremdet, dass gleich wieder mit der schweren Keule des Teil-Ausschlusses gegen Dynamo operiert wird", sagte Ritter. Eine Woche nach den Fan-Ausschreitungen in Bielefeld tritt Dynamo Dresden an diesem Freitag zum Auswärtsspiel bei Spitzenreiter 1. FC Köln (ab 18.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) an.

Die Kölner Polizei hat ein unnachgiebiges Handeln gegen Hooligans angekündigt. "Das Verhalten, das einige Dresdner Anhänger in Bielefeld am vergangenen Wochenende gezeigt haben, ist nicht akzeptabel und so etwas werden wir nicht dulden", wurde Kölns Polizeipräsident Wolfgang Albers in einer Mitteilung der Behörde zitiert.

Kölner Polizei ist bereit

"Die Kölner Polizei hat sich intensiv auf dieses Fußballspiel vorbereitet und die Geschehnisse aus Bielefeld mit in die Einsatzplanung einbezogen. Wir werden am Freitag sehr gut aufgestellt sein und konsequent gegen Gewalttäter vorgehen", fügte Albers hinzu.

Nach Polizeiangaben erhielten 15 Dresdner "Anhänger" ein Betretungsverbot für das Kölner Stadtgebiet, 60 bereits polizeibekannte Gäste-Fans bekamen ein sogenanntes Gefährder-Anschreiben. Darin wurden sie ausdrücklich zu friedlichem und gewaltfreiem Verhalten aufgefordert. Für 59 polizeibekannte Kölner Problem-Fans gilt ein Stadionverbot.

"Die große Menge der friedlichen Fans soll einen gewaltfreien und schönen Fußballabend genießen. Wer das Fußballspiel zu Provokationen oder Gewalttaten missbrauchen will, wird im Fokus der Polizei, der Vereine und des Verbandes stehen", erklärte Einsatzleiter Michael Temme. Der FC erwartet zu der Partie 44.000 Besucher, darunter nach derzeitigem Stand etwa 1700 Dresdner Fans.

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