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Fußball  

St. Pauli-Coach will nicht über Aufstieg reden

04.03.2014, 12:29 Uhr | dpa

St. Pauli-Coach will nicht über Aufstieg reden. St.

St. Paulis Trainer Roland Vrabec hält sich mit Aufstiegsankündigungen zurück. Foto: Malte Christians. (Quelle: dpa)

Hamburg (dpa) - Den FC St. Pauli trennt nur noch ein Platz vom möglichen Relegationsduell mit dem großen Stadtrivalen HSV, doch Roland Vrabec will nicht offen vom Aufstieg in die Fußball-Bundesliga reden.

"Von der Tabellensituation mag es anders aussehen, aber nimmt man das Spiel zum Maßstab, dann gibt es viele Ansätze, wo wir uns noch verbessern müssen", stellte der ambitionierte Trainer des Kiez-Clubs selbstkritisch nach dem eher glücklichen 2:1 (0:0) über Union Berlin fest. Während Kollege Uwe Neuhaus nach dem Rückschlag mit zerknirschter Miene weiter Ambitionen für Liga 1 ausgab, übte sich Vrabec in Zurückhaltung: "Mein Team steckt in der Entwicklung und kann eigentlich noch keine höheren Ansprüche stellen."

Immerhin besiegten die Hanseaten noch zuvor drei Zu-null-Pleiten ihren Heimfluch und schlugen als einziges Team aus der Spitzengruppe Kapital aus Patzern der Rivalen Köln, Karlsruhe und Kaiserslautern. Dank des späten Siegtores von Fin Bartels (88. Minute) liegt St. Pauli mit 38 Punkten als Tabellen-Vierter nur einen Zähler hinter dem SC Paderborn auf dem Relegationsplatz, auch Union (36) bleibt als Sechster weiter in Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen.

"Es ist ein herausragendes Gefühl, zu Hause endlich mal wieder gewonnen zu haben. Das war nach den Heim-Niederlagen gegen Köln, Karlsruhe und Bochum für meine Mannschaft enorm wichtig", urteilte Vrabec. Der als Perfektionist geltende Coach war aber nicht wirklich zufrieden mit dem Auftritt des im Umbruch steckenden, jungen Teams: "Wir haben nicht gut gespielt und hatten nicht den rechten Zugriff auf den Gegner." Dafür stimmte die Moral: Simon Teroddes 0:1 (58.) machte Sebastian Schachten (61.) mit dem ersten Heimtor seit 348 Minuten postwendend wett, ehe der eingewechselte Bartels mit seinem siebten Saisontreffer das Millerntor zum Freudenhaus werden ließ.

Der beste St. Pauli-Torschütze rundete eine für ihn ereignisreiche Woche ab: Erst kam Töchterchen Lina zur Welt, nun gelang ihm der Kunstschuss zum ersten Heimsieg seit dem 11. November. "Vater zu werden ist natürlich erstmal das aufregendste und schönste Erlebnis, aber so ein Erfolg kurz vor Schluss bei so einem Publikum - das ist natürlich auch nicht von schlechten Eltern", sagte Bartels grinsend. Dass er diesmal nur als Joker zum Zug kam, war "kein Problem" für ihn. Für Uwe Neuhaus umso mehr. "Ich hatte mich gefreut, dass Bartels draußen war. Und dann kommt er rein und macht doch wieder das Ding", meinte der Union-Coach nach der "richtigen Enttäuschung" frustriert.

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