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Zweikampf als Fernduell - Abstiegsendspiel für Cottbus

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Fußball  

Zweikampf als Fernduell - Abstiegsendspiel für Cottbus

03.04.2014, 13:12 Uhr | dpa

Zweikampf als Fernduell - Abstiegsendspiel für Cottbus. Paderborns Vereinspräsident Wilfried Finke träumt vom Aufstieg.

Paderborns Vereinspräsident Wilfried Finke träumt vom Aufstieg. Foto: Oliver Krato. (Quelle: dpa)

München (dpa) - Lange war es ein Schneckenrennen, jetzt aber hat der Aufstiegskampf in der 2. Fußball-Bundesliga Fahrt aufgenommen. Inzwischen ist ein heißes Duell darum entbrannt, wer den designierten Erstligisten 1. FC Köln in die Eliteklasse begleitet.

Der aufstrebende SC Paderborn auf Rang drei bringt die punktgleiche SpVgg Greuther Fürth gehörig in die Bredouille. Mit einem Sieg gegen Fortuna Düsseldorf könnten sich die Ostwestfalen zum Auftakt des 29. Spieltags gar erstmals den zweiten direkten Aufstiegsrang krallen. Aber nur, wenn die Franken am Montag im Bayern-Derby beim FC Ingolstadt nicht gewinnen. Der 1. FC Kaiserslautern, der FC St. Pauli und Union Berlin sind inzwischen recht deutlich abgehängt.

Die Aufstiegschance sei "so groß wie nie", bestätigte Paderborns Präsident Wilfried Finke im Fachmagazin "Kicker". Auch eine Prämie für den Sprung in die höchste deutsche Spielklasse hat der Vereinsboss schon ausgelobt - und Finke denkt noch eine Saison weiter: "Die Krönung meines sportlichen Lebenswerks wäre der Klassenerhalt in der 1. Liga", sagte er.

Die Fürther dürften gewappnet sein und müssen sich in Ingolstadt am Montag ganz schön ranhalten, um den zweiten Rang nach 13 Spieltagen nicht kurz vor dem Saisonfinale zu verlieren. Der Gegner aus Oberbayern verlor nur eines der vergangenen neun Spiele, doch auch die Franken sind seit acht Partien ungeschlagen. "Wir haben uns als Team weiter gefunden", sagte Mittelfeldspieler Stephan Fürstner. "Wir sind einfach schwer zu schlagen und haben immer wieder Comeback-Qualitäten gezeigt."

Den Ingolstädtern könnte im Aufstiegskampf noch eine ganz besondere Rolle zuteilwerden. Angesichts von acht Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz ist der Abstieg kein Thema mehr, doch die kommenden Wochen haben es in sich. Nach Fürth kommt Paderborn, eine Woche nach Ostern dann Spitzenreiter Köln, der am Samstag die abstiegsbedrohte Arminia Bielefeld zu Gast hat. Der FCI könnte sich mit Überraschungssiegen zum Favoritenschreck mausern. "Mir ist vor dem Restprogramm nicht bange", sagte Kapitän Almog Cohen. "Wir haben schon bewiesen, dass wir diese Teams packen können."

Im Tabellenkeller ist der eigentlich schon abgeschriebene FC Energie Cottbus durch Neu-Coach Jörg Böhme wieder zum Leben erweckt worden. Zuletzt setzte es für das Schlusslicht allerdings zwei Niederlagen. Jetzt wartet das Abstiegsendspiel gegen Dynamo Dresden. "Wir kennen den Gegner und sind vorbereitet", sagte Böhme vor dem Ostduell am Freitag. Holen die Sachsen aber nach fast 17 Jahren wieder einen Sieg in der Lausitz, würde der Abstand auf den Relegationsrang für Cottbus schon auf fast uneinholbare sieben Punkte anwachsen. "Bei aller Brisanz und Bedeutung machen solche Spiele Spaß", betonte Torwart-Routinier René Renno unter dem "Druck des Gewinnenmüssens"

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