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"No-Name" Norbert Düwel wird Trainer bei Union Berlin

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Fußball  

"No-Name" Düwel wird Trainer bei Union Berlin

14.05.2014, 14:39 Uhr | dpa

"No-Name" Norbert Düwel wird Trainer bei Union Berlin. Norbert Düwel ist der neue Trainer beim 1.

Norbert Düwel ist der neue Trainer beim 1. FC Union Berlin. Foto: Hannibal. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - "No-Name" Norbert Düwel wird Nachfolger von Uwe Neuhaus als Cheftrainer beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Union Berlin.

Für den früheren Co-Trainer von Hannover 96 im Team von Mirko Slomka ist es die erste Station als Chefcoach. Er erhielt bei den Berlinern einen Dreijahresvertrag und nahm bereits seine Arbeit auf. "Ich freue mich riesig, dass dieser außergewöhnliche Verein mir als No-Name eine Chance als Cheftrainer gibt", sagte der 46-jährige gebürtige Bayer aus Altötting. "Ich habe keinen Auftrag, den Aufstieg zu schaffen. Aber ich habe den Wunsch, den maximalen Erfolg anzustreben: Und das wäre natürlich der Aufstieg in die Bundesliga", räumte Düwel ein.

Seine Frau und seine drei Kinder bleiben zunächst in Hannover. "Ich will mich jetzt in die Aufgabe hineinknien und bin vollauf begeistert, künftig in einem Club mit solch einer Riesen-Tradition und -Fangemeinde zu arbeiten", sagte er.

"Für uns ist es ein großer Wurf, kein großer Name. Wir schätzen Herrn Düwel als hervorragend ausgebildeten Fußball-Lehrer, der sehr kommunikativ ist und menschlich gut zu uns passt", erklärte Union-Präsident Dirk Zingler. Die Entscheidung für Düwel sei unter 42 Bewerbern durch eine Findungskommission gefallen. "Wir hatten Bewerbungen aus allen Ländern und Richtungen, Düwels Konzept hat uns überzeugt."

Bevor Diplom-Sportlehrer Düwel unter Slomka zwischen 2010 und 2013 in Hannover gearbeitet hatte, gehörte er zum Scouting-Team von Manchester United und gilt daher als profunder Kenner des englischen Fußballs. "Ich setze auf hohes Tempo und große Aggressivität. Ich finde hier gute Voraussetzungen vor, Uwe Neuhaus hat gute Arbeit geleistet", sagte Düwel, der seine Hauptaufgabe nun darin sieht, jüngere Spieler zu integrieren. "Union hatte die älteste Mannschaft der Liga. Ich will nun frisches Blut hineinbringen."

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