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Fußball  

Nürnberg startet zuversichtlich in die Zweitliga-Saison

01.08.2014, 14:13 Uhr | dpa

Nürnberg startet zuversichtlich in die Zweitliga-Saison. Trainer Valérien Ismaël blickt dem Start in die neue Saison voller Zuversicht entgegen.

Trainer Valérien Ismaël blickt dem Start in die neue Saison voller Zuversicht entgegen. Foto: David Ebener. (Quelle: dpa)

Nürnberg (dpa) - Das Unternehmen Wiederaufstieg soll für den 1. FC Nürnberg mit einem Sieg beginnen. "Ich freue mich, dass es nach den ganzen Testspielen jetzt endlich losgeht. Das Kribbeln im Bauch ist da", sagte Trainer Valérien Ismaël und blickt mit Vorfreude auf den Start in die neue Saison.

Im Heimspiel gegen Erzgebirge Aue streben die Franken am Sonntag ein Dreier an. "Wir haben die neuen Spieler gut integriert, eine gute Stimmung und Mentalität in der Mannschaft. Wir wollen einen guten Start erwischen und alles dafür tun", sagte der neue "Club"-Coach.

Die Franken erwarten zum Auftakt der Spielzeit in der 2. Fußball-Bundesliga 35 000 Zuschauer. Die fränkische Lust auf den runderneuerten FCN ist ebenso groß wie die Erwartungshaltung. Der Druck, so Ismaël, sei aber kein Problem. "Das hat jeder gewusst, als er zum Club gekommen ist, welcher Herausforderung er sich damit stellt", erklärte der 38-Jährige.

Der Zweitliga-Trainernovize stellte in der sechswöchigen Vorbereitung alles auf den Prüfstand, stülpte dem Team ein neues 4-4-2-System über, setzte den langjährigen Anführer Raphael Schäfer als Kapitän ab und vertraute stattdessen mit Jan Polak (VfL Wolfsburg) auf einen Feldspieler. Der 33-Jährige wurde 2007 mit dem Club DFB-Pokalsieger und spielte zuletzt je dreieinhalb Jahre beim belgischen Erstligisten RSC Anderlecht sowie beim VfL Wolfsburg. Polak soll als "Sechser" vor der Viererkette das junge Team führen.

Nachdem die Mannschaft nach dem Bundesligaabstieg anfangs noch zusammengehalten werden sollte, nahm das Personalkarussell beinahe schwindelerregende Fahrt auf - und es wurde ein veritabler Aderlass. Insgesamt 15 Spieler verließen den Verein oder wurden ausgemustert. Darunter die Topverkäufe Josip Drmic (rund 6,5 Millionen Euro/Bayer Leverkusen), Hiroshi Kiyotake (4,3 Millionen Euro/Hannover 96) und Daniel Ginczek (2,5 Milionen Euro/VfB Stuttgart). Acht Stammspieler retteten ihre persönliche Erstliga-Zugehörigkeit durch Wechel zu anderen Bundesligisten.

Den Einnahmen im zweistelligen Millionenbereich stehen Ausgaben von lediglich rund vier Millionen Euro für insgesamt 13 Neuzugänge plus Offensivspieler Tobias Pachonik und Innenverteidiger Manuel Bihr aus dem eigenen Nachwuchs gegenüber. Große Hoffnungen liegen auf Jakub Sylvestr. Der Torschützenkönig der vergangenen Zweitliga-Saison von Erzgebirge Aue war den Nürnbergern immerhin 1,7 Millionen Euro Ablösesumme wert. In der Vorbereitung blieb der Slowake aber hinter den Erwartungen. Doch gleich der Zweitliga-Auftakt am Sonntag gegen Aue ist pikant für Sylvestr.

Schmerzlich vermisst wurde in den entscheidenden Phase der Vorbereitung auch Niklas Stark. Der Defensivspezialist, der seit seinem neunten Lebensjahr bei den Franken spielt, führte die U 19 des Deutschen Fußball-Bundes als Kapitän bei der Europameisterschaft in Ungarn an und soll erst am Montag wieder zurückkehren. Pech hatten die Neuzugänge Danny Blum (Sandhausen/Knorpelschaden) und Even Hovland (Molde FK/Sehnenriss in der Leiste), die nach Verletzungen langfristig ausfallen. Für Dave Bulthuis überwies der 1.FC Nürnberg eine Million Euro an den niederländischen Erstligisten FC Utrecht.

Nach dem Komplettumbau und der wenig überzeugenden Generalprobe gegen den spanischen Zweitligisten RCD Mallorca (1:1) steckt der Club jedoch noch in der Findungsphase. Das Ziel aber ist und bleibt der Wiederaufstieg, nur: "Wir müssen unser Ziel nicht nach vier oder fünf Spieltagen erreichen, sondern nach 34", beruhigte Ismaël. Am zweiten Spieltag folgt bereits das Derby gegen den Nachbarn SpVgg Greuther Fürth. Nach der Partie gegen den Rivalen ließe sich ein erster Trend ablesen. Mit einem aktuellen Transferüberschuss von rund 14 Millionen Euro könnte der "Club" bis zum Ende der Transferfrist am 31. August aber noch an einigen personellen Stellschrauben drehen.

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