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FCK nach 0:2-Rückstand noch 3:2 gegen 1860 München

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Fußball  

FCK nach 0:2-Rückstand noch 3:2 gegen 1860 München

04.08.2014, 22:42 Uhr | dpa

FCK nach 0:2-Rückstand noch 3:2 gegen 1860 München. Lauterns Philipp Hofmann (r) jubelt mit dem vom Platz gestellten Torwart Tobias Sippel über sein Tor zum 3:2.

Lauterns Philipp Hofmann (r) jubelt mit dem vom Platz gestellten Torwart Tobias Sippel über sein Tor zum 3:2. Foto: Uwe Anspach. (Quelle: dpa)

Kaiserslautern (dpa) - Der 1. FC Kaiserslautern hat am ersten Spieltag der zweiten Bundesliga den TSV 1860 München 3:2 (0:2) besiegt.

Die Lauterer spielten nach einem Platzverweis für ihren Torwart Tobias Sippel für ein vermeintliches Handspiel ab der 20. Minute in Unterzahl und lagen mehr als eine Stunde mit 0:2 zurück. Beide Tore für 1860 schoss der neu verpflichtete Stürmer Rubin Okotie (26., 33.). Nach der Pause traf der Kroate Srdjan Lakic für Lautern ebenfalls zwei Mal (68./FE; 71.) und schließlich der eingewechselte Philipp Hofmann zum 3:2 (80.) für die Gastgeber.

"Das war heute absolutes Betze-Feeling", schwärmte Lauterns Trainer Kosta Runjaic. "Ich habe Gänsehaut bekommen. Die Jungs haben alles gegeben, besser geht's nicht."

Zum Entsetzen der 41 092 Fans schickte Schiedsrichter Bastian Dankert (Rostock) FCK-Keeper Sippel in der 20. Minute vom Platz, nachdem dieser bei einer Rettungsaktion gegen Bobby Wood den Ball außerhalb des Strafraumes scheinbar mit der Hand gespielt hatte. Die TV-Bilder bewiesen jedoch, dass Sippel die Kugel an die Brust bekommen hatte. "Der Schiri hat eine Supersicht, der Ball geht ganz klar auf die Brust, das ist ärgerlich", sagte Sippel.

Bis zu dieser Schlüsselszene hatten die Roten Teufel, die nach zwei Jahren im Unterhaus endlich in die Bundesliga zurück wollen, das Geschehen dominiert. Nach dem Feldverweis saß der Schock bei Lautern aber tief. Für Sippel rückte Marius Müller ins Tor, Alexander Ring musste dafür vom Feld. Die Gäste nutzten die Unsicherheit eiskalt und bejubelten wenig später ihren ersten Saisontreffer durch Okotie, dessen Schuss von Dominique Heintz abgefälscht wurde. Ehe sich die Pfälzer davon erholt hatten, lag der Ball schon wieder im Netz. Wood flankte an den langen Pfosten, wo Okotie völlig frei vollendete.

Erst nach dem Seitenwechsel stemmte sich Kaiserslautern gegen die Niederlage. Matmour (50.) vergab aus drei Metern den Anschluss, den Lakic dann per Foulelfmeter herstellte. Gaus war nach einem Zupfer von Löwen-Verteidiger Guillermo Vallori zu Boden gegangen. Wenig später stieg Lakic am höchsten und versenkte den Ball per Kopf zum Ausgleich. Und es kam noch besser: Der für Lakic eingewechselte Hofmann stand nach einer Ecke goldrichtig und traf zum Sieg.

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