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Alarm bei 1860 München - Fünf Profis degradiert

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Fußball  

Alarm bei 1860 München - Fünf Profis degradiert

11.08.2014, 15:47 Uhr | dpa

Alarm bei 1860 München - Fünf Profis degradiert. Trainer Ricardo Moniz fühlt nach der Niederlage von 1860 München gegen RB Leipzig bereits den Druck.

Trainer Ricardo Moniz fühlt nach der Niederlage von 1860 München gegen RB Leipzig bereits den Druck. Foto: Angelika Warmuth. (Quelle: dpa)

München (dpa) - Der TSV 1860 München hat drastisch auf den alarmierenden Fehlstart in die neue Zweitliga-Saison reagiert.

Die sportliche Leistung des selbst ernannten Aufstiegsanwärters zeigte in Absprache mit Chefcoach Ricardo Moniz fünf Fußball-Profis einen Tag nach der heftigen 0:3-Heimpleite gegen Aufsteiger RB Leipzig vorerst die Rote Karte.

"Diese disziplinarische Maßnahme war notwendig", kommentierte Sport-Geschäftsführer Gerhard Poschner die überraschende Aktion, die Torhüter Gabor Kiraly und Vitus Eicher sowie die Feldspieler Daniel Adlung, Yannick Stark und auch Kapitän Julian Weigl auf unbestimmte Zeit in das eigene Regionalligateam zu versetzen. "Die Gründe haben wir intern mit den Jungs besprochen und ihnen mitgeteilt, dass sie vorläufig mit der U21 trainieren", erklärte Poschner.

Die fünf Akteure erwarte darüber hinaus ebenso wie Abwehrspieler Gary Kagelmacher eine Geldstrafe, kündigte Poschner an. Torwart Kiraly wollte seinem Teamkollegen Kagelmacher nach dem Treffer zum 0:2 auf dem Spielfeld an den Kragen gehen. Der Ungar sah für die Unsportlichkeit vom Schiedsrichter die Gelbe Karte. Teamkollege Christopher Schindler versuchte, den Streit zu schlichten. Trainer Moniz beklagte nach der Partie einen noch fehlenden Zusammenhalt.

Die Suspendierung von Routinier Kiraly soll sich allein in dem Streit mit Kagelmacher begründen. Bei Eicher, Adlung, Stark und Weigl habe die Versetzung ins Regionalligateam nichts mit Training oder Spiel zu tun, hieß es auf dem Vereinsgelände. Poschner sprach von einer Maßnahme auf unbestimmte Zeit, die Tür sei auf beiden Seiten offen. "Du kannst miteinander verlieren, aber Respekt ist immer die Basis", betonte Trainer Moniz.

Vor dem DFB-Pokalspiel an diesem Sonntag beim Regionalligisten Holstein Kiel ist damit einmal mehr ordentlich Feuer unter dem Dach bei den Münchner "Löwen". Auch Moniz steht frühzeitig unter Druck, auch wenn die erste Maßnahme den Spielern galt. "Ich weiß, wie es geht im Fußball, das spüren wir jetzt schon", hatte der 50 Jahre alte Niederländer nach der zweiten Saisonniederlage am Sonntagabend im Bayerischen Fernsehen erklärt. Erst einmal, im Jahr 2008, sind die "Löwen" mit zwei Niederlagen in eine Zweitliga-Spielzeit gestartet.

Moniz hatte sich in der Sendung "Blickpunkt Sport" noch gegen Panikmache gewandt: "Wir brauchen Ruhe, das ist in dieser Phase sicher sehr wichtig." Die Maßnahmen am Montag waren jedoch eher ein lauter Knall, sollen sich aber als ein rechtzeitiger Weckruf an das Team erweisen, das die Rückkehr in die Bundesliga schaffen soll.

Sportlich haben sich die "Löwen" zunächst einmal geschwächt: Neuzugang Stefan Ortega von Arminia Bielefeld muss sich nun gegen Kiel anstelle von Kiraly im Tor bewähren. Der Weigl-Stellvertreter Christopher Schindler muss nun als Kapitän vorangehen. Stark galt sportlich als ein Kandidat für einen Umschwung in Kiel.

Motivator Moniz ist mit dem Ziel Meisterschaft und Aufstieg bei den "Löwen" angetreten. Nach der 2:3-Niederlage in Überzahl am ersten Spieltag in Kaiserslautern wirkte der 50-Jährige nach dem 0:3 gegen Leipzig geschockt. "Du schämst dich kaputt", gestand Moniz. Die Mannschaft wirkt nicht fit. Moniz würde sich weiterhin Verstärkung in der Offensive wünschen: "Wir müssen vorne viel konkreter sein."

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