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Drei mit zum Pokal  

1860 München begnadigt fünf Profis

15.08.2014, 15:19 Uhr | dpa, t-online.de

1860 München begnadigt fünf Profis. Gabor Kiraly (li.) und Yannick Starke gehören zu den begnadigten Profis. (Quelle: imago/Contrast)

Gabor Kiraly (li.) und Yannick Starke gehören zu den begnadigten Profis. (Quelle: Contrast/imago)

Zweitligist TSV 1860 München hat vor dem DFB-Pokalspiel bei Holstein Kiel die fünf degradierten Profis begnadigt. In der Erstrundenpartie beim Drittligisten (am Sonntag ab 14.15 im Live-Ticker auf t-online.de) werden in Torwart Gabor Kiraly, Daniel Adlung und Yannick Stark allerdings nur drei Profis schon wieder zum Kader der Löwen gehören.

Moniz kündigte aber an, dass in Kiel Neuzugang Stefan Ortega anstelle von Kiraly im Tor stehen werde. Der abgesetzte Kapitän Julian Weigl und Ersatztorhüter Vitus Eicher werden die Reise mit dem Team nicht antreten. 

"Wir haben sie genug bestraft. Die Belange dieses Vereins sind größer als einzelne Spieler", begründete Trainer Ricardo Moniz die Entscheidung des Vereins. Er habe "mit allen Beteiligten lange gesprochen". Der Coach räumte auch eine eigene Teilschuld ein: "Als Trainer bin ich mitverantwortlich für das Verhalten der Spieler."

Nach Fehlstart eine Einheit erwünscht

Nach dem Fehlstart in die Zweitliga-Saison waren Kiraly und seine Kollegen zu Wochenbeginn aus disziplinarischen Gründen zum Regionalligateam von 1860 verbannt worden. Der Ungar Kiraly war am vergangenen Sonntag mit Verteidiger Gary Kagelmacher beim Spiel gegen Leipzig (0:3) aneinandergeraten. Die weiteren vier Profis sanktionierte der Verein für ein nicht näher erläutertes Fehlverhalten außerhalb des Platzes. Offenbar waren die Spieler nachts um die Häuser gezogen. "Wir waren einfach zu lange weg und dieser Fehler darf nicht passieren", sagte Adlung.

Den internen Querelen zum Trotz gilt der Fokus der Münchner nun ganz der Pokalaufgabe. "Uns erwartet die Hölle von Kiel. Das ist ein sehr professioneller Verein", mahnte Moniz, der den Drittligaclub in einem 4-4-2-System erwartet. Nach dem missglückten Saisonstart fordert Moniz "eine Einheit". Diese sei ihm in seiner Philosophie sogar "lieber als der Erfolg". 

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