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Zurück in die Zukunft: Neue Leonhardt-Ära in Aue

04.09.2014, 12:49 Uhr | dpa

Fußball - Zurück in die Zukunft: Neue Leonhardt-Ära in Aue. Helge Leonhardt will die Sieben-Tage-Woche in Aue.

Helge Leonhardt will die Sieben-Tage-Woche in Aue. Foto: Tina Hofmann. (Quelle: dpa)

Aue (dpa) - Mit Plattitüden fing Helge Leonhardt gar nicht erst an. Der neue Präsident des krisengeschüttelten Fußball-Zweitligisten FC Erzgebirge Aue redete sofort Klartext.

"Die Mannschaft braucht eine Sieben-Tage-Woche. Sie muss fit gehalten werden. Ich habe festgestellt, dass es da noch Diskrepanzen gibt. Das muss alles schnellstens weiterentwickelt werden, damit wir Erfolg haben", forderte Leonhardt unmittelbar nach seiner Berufung zum Vereinsboss. Nur wenige Stunden später hielt er am nächsten Vormittag eine erste Ansprache an die Mannschaft. Darin machte er den Profis deutlich, was auf dem Spiel steht.

Mit seinem Amtsantritt beginnt womöglich die zweite Leonhardt-Ära in der Geschichte des Vereins. Denn sein Zwillingsbruder Uwe führte den Club von 1992 bis 2009 als Präsident. Er legte die Grundlage für die erfolgreichen Zeiten mit dem Zweitliga-Aufstieg 2003. "Wir fangen erst einmal an, alles andere wird sich später zeigen. Wir haben keinen Flächenbrand, aber wir müssen sofort Verantwortung übernehmen", erklärte Helge Leonhardt.

Zuvor war innerhalb von nur 36 Stunden das größte Gewitter seit langem über den Verein hereingebrochen. Mit der Beurlaubung von Cheftrainer Falko Götz trat am Dienstag auch Sportvorstand und Vizepräsident Jens Stopp zurück. Mit dem Rücktritt von Präsident Lothar Lässig 24 Stunden später war der Verein zwischenzeitlich handlungsunfähig.

"Zeigen Sie mir mal den Verein, der eine solche Krise innerhalb von 14 Stunden löst. Das zeigt die Geschlossenheit und den Geist, der in diesem Verein ist. Wenn es drauf ankommt, stehen wir immer zusammen", meinte Aufsichtsratschef Frank Vogel. Er kenne andere Vereine, "die würden 14 Tage oder drei Wochen dafür brauchen".

Von der schwersten Stunde des Vereins wollte Leonhardt aber nichts wissen. Denn 1992 seien weder Geld noch Strukturen vorhanden gewesen, jetzt sei der Club wirtschaftlich gesund, lediglich im sportlichen Bereich nicht auf Kurs. Mit Blick auf die Trainersuche stellte der neue Präsident klar: "Schnellschüsse werden aber keine gemacht. Wir werden uns kein Ultimatum setzen." Leonhardt glaubt an die Zweitligatauglichkeit der Mannschaft.

Nach dem Chaos soll nun Ruhe einkehren. "Wir müssen so wenig wie möglich von außen an die Mannschaft ranlassen und geeignete Maßnahmen finden, dass in Ruhe der Erfolg eintritt, den ich nicht zusagen kann. Aber ich kann versichern, dass alle, die hier stehen, alles dafür tun werden, dass er eintritt", sagte Leonhardt.

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