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Verkehrte Welt in 2. Liga: Aufsteiger oben, Favoriten unten

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Verkehrte Welt in 2. Liga  

Aufsteiger oben, Favoriten unten

30.09.2014, 16:20 Uhr | t-online.de, ost

Verkehrte Welt in 2. Liga: Aufsteiger oben, Favoriten unten. Gegensätze: Während der FC St. Pauli (links John Verhoek) bislang hinter den Erwartungen ist, hat Aufsteiger 1. FC Heidenheim (rechts Tim Göhlert mit Kevin Kraus) diese übertroffen. (Quelle: imago/Eibner)

Gegensätze: Während der FC St. Pauli (links John Verhoek) bislang hinter den Erwartungen ist, hat Aufsteiger 1. FC Heidenheim (rechts Tim Göhlert mit Kevin Kraus) diese übertroffen. (Quelle: imago/Eibner)

Es herrscht ein bisschen verkehrte Welt. Die unten erwartet wurden in der 2. Bundesliga, stehen oben. Und so manche Mannschaft, die für Spitzenplätze prädestiniert war, findet sich in der Tabelle deutlich näher an deren Ende. Also unten. Sicherlich, es sind erst acht Spieltage absolviert. Ein wenig überrascht das aktuelle Bild aber alle mal. Vor allem, wie stark sich die drei Aufsteiger präsentieren.

Allen voran trumpft der SV Darmstadt 98 auf. "Die stehen nicht umsonst da oben", sagte jüngst Norbert Düwel, der sich zuletzt beim 1:1 mit Union Berlin die Zähne am selbstbewussten Neuling ausbiss. Die Lilien, wie sie dank des Vereinswappens heißen, haben erst ein Spiel verloren und ansonsten eifrig gepunktet. Insbesondere im heimischen Stadion am Böllenfalltor. Vier Spiele, vier Siege, noch kein Gegentor - so lautet die beeindruckende Bilanz der Südhessen, die sich aktuell auf Rang zwei wiederfinden.

Punkt- und torgleich mit Mitaufsteiger RB Leipzig übrigens, dessen starkes Abschneiden bisher durchaus einkalkuliert ist - dank des millionenschweren Etats, für den ein Brausehersteller als Sponsor sorgt. Und aller guten Dinge sind drei.

Ingolstadt und seine Serie

Auch der 1. FC Heidenheim mischt vorne mit. Nach dem 5:0 zuletzt gegen Bochum findet sich der Liga-Neuling von der Schwäbischen Alb auf Rang vier wieder - einen Punkt hinter Darmstadt und Leipzig. Und zwei Zähler hinter Spitzenreiter FC Ingolstadt. Wer? Ja, Ingolstadt ist Tabellenführer, was manchen ein wenig verwundern mag.

UMFRAGE
Wer ist der Top-Favorit für den Aufstieg in die Bundesliga?

Nicht so viele Experten, die das Team aus der Auto-Stadt als Geheimtipp auf der Rechnung hatten. So sind die Ingolstädter als einziger Zweitligist in dieser Saison noch ohne Niederlage. Dabei überzeugt der FCI besonders auswärts: Seit 17 Spielen sind die Oberbayern nun saisonübergreifend auf Gegners Platz ungeschlagen - Rekord.

"Ich bin stolz auf die Mannschaft. Die Serie hat dazu geführt, dass wir uns in der vergangenen Saison gerettet haben und jetzt vorne dabei sind", sagte Ingolstadts Trainer Ralph Hasenhüttl gegenüber dem "kicker". Das mit dem "vorne dabei" können andere Favoriten nicht von sich behaupten. Trotz vieler Vorschusslorbeeren.

Bescheidenheit in Darmstadt

Wer zum Beispiel den 1. FC Nürnberg, den TSV 1860 München oder den FC St. Pauli sucht, der muss seinen Blick in der Tabelle auf die Abstiegsregion richten. Zwar steht das erlesene Trio über dem Strich. Der Anspruch der drei ehemaligen Erstligisten ist indes ein anderer - sie wollten eigentlich um den Aufstieg mitspielen. Wenngleich, abschreiben darf man zum jetzigen Zeitpunkt niemanden. Veränderungen sind programmiert.

Das Stichwort heißt Momentaufnahme. So lassen sich etwa die Darmstädter von der aktuellen Situation nicht beirren. "Wir bleiben auf dem Boden und vollkommen bescheiden", sagte Mittelfeldmann Tobias Kempe stellvertretend. Und beim SV 98, der das Ziel Klassenerhalt formuliert hat, tut man gut an dieser Haltung. Das hat die Vergangenheit gezeigt.

Im vergangenen Jahr stand Aufsteiger Arminia Bielefeld nach achten Spielen auf Rang drei - mit damals 14 Punkten. Und das Schicksal der Arminen kennen die Darmstädter nur zu gut. Schließlich schickten die Lilien die Bielefelder über die Relegation zurück in die Dritte Liga. Bis die ersten Entscheidungen in dieser Saison fallen, dauert es gewiss noch. Aber es macht dem neutralen Beobachter doch durchaus Spaß, dass in der Zweiten Bundesliga derzeit vieles ein bisschen verkehrt ist.

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