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Fußball: Mehr Polizeieinsätze in der Bundesligasaison 2013/14

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Fußball  

Mehr Polizeieinsätze in der Bundesligasaison 2013/14

10.10.2014, 14:18 Uhr | dpa

Fußball: Mehr Polizeieinsätze in der Bundesligasaison 2013/14. In der Bundesligasaison 2013/14 gab es 10 Prozent mehr Polizeieinsätze.

In der Bundesligasaison 2013/14 gab es 10 Prozent mehr Polizeieinsätze. Foto: Jonas Güttler. (Quelle: dpa)

Düsseldorf (dpa) - Die Polizeieinsätze bei Spielen der Fußball-Bundesliga und der 2. Liga sind in der abgelaufenen Saison im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent gestiegen.

Wie die Zentrale Informationsstelle für Polizeieinsätze ZIS mitteilte, seien bundesweit dafür insgesamt rund zwei Millionen Arbeitsstunden angefallen. Bei den Strafverfahren habe es einen Anstieg um 20 Prozent gegeben. Insgesamt wurden 7863 Strafverfahren eingeleitet. "Die positive Entwicklung aus 2012/13 hat sich leider nicht stabilisiert", erklärte Polizeidirektor Jürgen Lankes, Leiter der ZIS.

In Nordrhein-Westfalen hatte Innenminister Ralf Jäger aus diesem Grund zuletzt einen Modellversuch mit reduzierten Polizeieinsätzen bei Nicht-Risikospielen gestartet. Jäger bewertete den Versuch als gelungen: "Unser Konzept funktioniert und bringt die gewünschten Ergebnisse", sagte Jäger bei einer ersten Bilanz Ende September.

Die Zahl der Verletzten ist um zwölf Prozent von 788 auf 896 gestiegen. Grund dafür seien allerdings einzelne Spiele mit "massiven Auseinandersetzungen", hieß es im Jahresbericht der ZIS, womit sich wieder ein langanhaltender Negativtrend bestätigt habe. Sowohl Einsatzstunden als auch Strafverfahren seien seit der Bundesligasaison 2002/03 mit wenigen Ausnahmen kontinuierlich angestiegen.

Etwa ein Drittel der Strafverfahren wurde wegen des Abbrennens von Pyrotechnik eingeleitet. Auch in diesem Bereich seien die Zahlen wieder angestiegen, nachdem es zuvor einen Rückgang gegeben hatte. Die Gefahr durch Pyrotechnik ist hoch: 164 Personen wurden verletzt.

In der 3. Liga hingegen seien die Einsatzstunden der Polizei um 14 Prozent gesunken. Ebenso wurden weniger Verletzte gezählt. Hier sank die Zahl um 14 Prozent.

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