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Beim TSV 1860 München ist es "kurz vor knapp - wir sind am Arsch"

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1860 München am Boden  

"Es ist kurz vor knapp - wir sind am Arsch"

09.12.2014, 16:07 Uhr | t-online.de, sid

Beim TSV 1860 München ist es "kurz vor knapp - wir sind am Arsch". Nach der Pleite beim FCN schleichen die Löwen-Profis konsterniert vom Platz. (Quelle: imago/Zink)

Nach der Pleite beim FCN schleichen die Löwen-Profis konsterniert vom Platz. (Quelle: Zink/imago)

Nach dem 1:2 (1:2) des TSV 1860 München im Keller-Duell der 2. Bundesliga beim 1. FC Nürnberg geht bei den Löwen die Angst um. "Die Tabelle lügt nicht mehr am 16. Spieltag", sagte Löwen-Profi Daniel Adlung nach der Partie und forderte: "Wir müssen aufwachen, wir dürfen nicht weiter in den Strudel da unten geraten." Auch Torhüter Stefan Ortega beschleicht ein mulmiges Gefühl: "Es ist kurz vor knapp. Wir sind jetzt da unten am Arsch und dürfen den Rückstand nicht zu groß werden lassen."

Der bayrische Traditionsklub steht einen Spieltag vor Ende der Hinrunde auf dem Relegationsrang 16. Dabei war der TSV 1860 eigentlich mit Aufstiegsambitionen un die Saison gegangen.

Schweres Programm bis zur Winterpause

Bis zur Winterpause droht sogar der Absturz auf einen direkten Abstiegsplatz. Immerhin geht es noch gegen die Spitzenmannschaften Karlsruher SC, 1. FC Kaiserslautern und RB Leipzig. Die Löwen befinden sich, wie Yannick Stark lapidar feststellte, "in einer Scheiß-Situation", und beim zuletzt ebenfalls nicht sonderlich konstanten Club wies wenig bis nichts darauf hin, dass sich daran etwas ändern könnte. "Was wir gezeigt haben, war für den Abstiegskampf zu wenig. Da musst du viel bissiger auftreten", sagte Torhüter Ortega.

Bissig waren die Löwen vor 31.079 Zuschauern in Nürnberg nur ein paar Minuten lang. Alessandro Schöpf (14. Minute) und Jakub Sylvestr (17.) trafen für den Club, der FCN in Person von Jürgen Mössmer per Eigentor für die Gäste (27.). Doch auch nach dem Anschlusstreffer hinterließen die Gäste nie den Eindruck, als würden sie den Ausgleich erzielen wollen. Der verletzte Torjäger Ruben Okotie fehlte erneut an allen Ecken und Enden.

Trainer van Ahlen wirkt ratlos

Weil die Löwen nach der fragwürdigen Gelb-Roten Karte für Martin Angha (58.) auch noch in Unterzahl spielen mussten, passierte so gut wie gar nichts, was nach Aufbäumen oder einem verzweifelten Sturmlauf aussah. "Der Schiedsrichter lag da nicht ganz richtig", sagte Trainer Markus van Ahlen zum Platzverweis, ansonsten meinte der ratlos wirkende Coach: "Es ist keine leichte Situation für den Klub mit dieser jungen Mannschaft. Sie braucht Unterstützung, Ruhe und Kontinuität." Doch beim bayrischen Chaos-Klub glauben wohl nur die allergrößten Optimisten daran, dass diese drei Faktoren tatsächlich eintreten.

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