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Benjamin Köhler hat Krebs: Fußball-Welt zeigt Solidarität

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Fußball  

Solidaritätswelle für erkrankten Union-Profi Köhler

07.02.2015, 14:47 Uhr | dpa

Benjamin Köhler hat Krebs: Fußball-Welt zeigt Solidarität. Benjamin Köhler will den Krebs besiegen.

Benjamin Köhler will den Krebs besiegen. Foto: Oliver Mehlis. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die Krebserkrankung des Fußball-Profis Benjamin Köhler hat über Berlin hinaus große Anteilnahme ausgelöst. Neben diversen Fußball-Clubs meldeten sich auch der frühere Union-Kapitän Torsten Mattuschka, FIFA-Präsident Joseph Blatter und Weltmeister Toni Kroos zu Wort.

Mattuschka, der beim Berliner Zweitligisten jahrelang eine feste Institution war, reagierte geschockt. "Bei so einer Nachricht tritt alles andere in den Hintergrund. Da merkt man schnell, wie unwichtig viele Dinge sind, über die man sich sonst so Gedanken macht", sagte der 34-Jährige der "Lausitzer Rundschau": "Ich hoffe, dass er stärker ist als die Krankheit."

FIFA-Präsident Joseph Blatter schrieb auf Twitter: "Ich wünsche FC Union Mittelfeldspieler Benjamin Köhler viel Energie und Mut im Kampf gegen seine Erkrankung." Real Madrid-Star Toni Kroos lobte auch die besondere Geste der Köpenicker: "Gute Besserung Benjamin Köhler und Riesenkompliment FC Union!!!" Die Berliner hatten ein Zeichen gesetzt und den im Sommer auslaufenden Vertrag mit Köhler vorzeitig um ein Jahr verlängert. "Die Idee war schon lange da. Es gab auch vorher schon Gespräche. Benny ist Teil dieser Mannschaft und soll es auch bleiben", sagte Trainer Norbert Düwel. Der Verein hatte am Mittwoch mitgeteilt, das bei Köhler ein bösartiger Tumor diagnostiziert worden war.

Die Nachricht sorgte in der Vorbereitung auf die Partie am Samstag (13.00 Uhr) gegen den VfL Bochum auch bei den Mitspielern für Bestürzung. "Das ist eine Nachricht, die schon sehr ernüchternd ist, am allermeisten für Benny. Viele Spieler waren fassungslos angesichts dieser Diagnose - wie wir alle", sagte Düwel. Gegen den Revierverein aus Bochum hofft Düwel auf eine Art Trotzreaktion. "Die Mannschaft will auch für Benny das Ganze normal angehen. Wir haben die Hoffnung und den Glauben, dass er zurückkommt und wieder für uns auflaufen wird", erklärte der Union-Coach.

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