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2. Bundesliga: 1860 München im freien Fall

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Erst ein Heimsieg  

Wie ein Absteiger: 1860 München im freien Fall

10.02.2015, 10:53 Uhr | t-online.de, dpa

2. Bundesliga: 1860 München im freien Fall . Tristesse pur: 1860 München (hier Gary Kagelmacher, li. und Korbinian Vollmann) taumelt der 3. Liga entgegen.   (Quelle: dpa)

Tristesse pur: 1860 München (hier Gary Kagelmacher, li. und Korbinian Vollmann) taumelt der 3. Liga entgegen. (Quelle: dpa)

Der 26. September 2014 liegt schon eine Weile zurück. Aber in der Zweitliga-Saisonstatistik von 1860 München spielt er immer noch eine wichtige Rolle. An jenem Abend vor viereinhalb Monaten gewannen die Löwen 2:0 gegen Greuther Fürth. Es ist bis heute der einzige Heim-Dreier in dieser Spielzeit. Nun vergeigte 1860 auch das erste Heimspiel nach der Winterpause nach einer 1:0-Pausenführung mit 1:2 gegen den 1. FC Heidenheim.

Es war vor allem nach der Pause eine abstiegsreife Vorstellung. Trainer Markus von Ahlen verharmloste die alarmierende Situation des Drittletzten jedoch: "Dieses Spiel bedeutet, dass wir nach wie vor 17 Punkte haben", antwortete der der frühere Profi genervt auf die Frage, welche Bedeutung die schon 16. Partie ohne Sieg zum Abschluss des 20. Spieltags habe.

Nur 0,85 Punkte im Schnitt

"Ich bin von meiner Mannschaft und meiner Arbeit überzeugt", sagte von Ahlen. Die Bilanz spricht aber nicht für ihn: Der 44-Jährige hatte den Niederländer Ricardo Moniz nach dem siebten Spieltag abgelöst. Damals war 1860 Tabellen-13. mit sechs Punkten. Nach 13 Spielen unter von Ahlen stehen die Löwen auf Relegationsplatz 16, punktgleich mit Erzgebirge Aue und dem FC St. Pauli, die die direkten Abstiegsplätze einnehmen. Von Ahlen liegt mit einem Punkteschnitt von 0,85 sogar knapp unter dem seines Ex-Chefs Moniz (0,86).

Ein Sieg, drei Unentschieden, sechs Niederlagen lautet die Schreckensbilanz des schlechtesten Heimteams der Liga. "Gerade hier müssen wir doch stark sein", haderte Abwehrspieler Gary Kagelmacher, der von einem "mentalen Problem" sprach und mahnte: "Wir müssen aufwachen, so schnell wie möglich. In dieser Liga werden Fehler hart bestraft."

Kapitän Daniel Adlung war ebenfalls ratlos, konnte den besorgniserregenden Leistungseinbruch nicht erklären: "In der zweiten Halbzeit kriegen wir es einfach nicht mehr auf die Kette."

Okoties freches Tor reicht nicht

Dabei schien alles gut zu werden nach dem cool verwandelten Handelfmeter von Rubin Okotie in der 29. Minute. Der Torjäger lupfte den Ball ebenso frech wie selbstbewusst in die Mitte des Tores. Der Top-Torjäger der Liga erzielte sein 13. Saisontor. Er allein hat 52 Prozent der nur 25 Treffer erzielt. "Da lagen alle Trümpfe beim Gegner", sagte Heidenheims Coach Frank Schmidt.

Diese Trümpfe gab 1860 aber nach der Pause unverständlicherweise komplett aus der Hand. Heidenheim drehte auf - und von Ahlens Team ging in nur zwölf Minuten unter. Tim Göhlert glich aus (55.), Münchens Ilie Sanchez sah nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot (64.). Und in Überzahl erzielte Florian Niederlechner das Siegtor für die Gäste (66.). Erst danach brachte von Ahlen die Winterzugänge Anthony Annan und Krisztian Simon, die aber nichts mehr ausrichten konnten.

"Und dann brechen wir auseinander"

"Es war wie immer. Wir schaffen es nicht, Konstanz in unser Spiel zu bringen. Wir haben eine Halbzeit, die gut ist, und dann brechen wir auseinander", urteilte Torjäger Okotie knallhart. Adlung suchte vor dem nächsten Spiel am Sonntag beim sehr heimstarken Tabellenvierten SV Darmstadt 98 Zuflucht in einer Durchhalteparole: "Jetzt müssen wir eben in Darmstadt punkten, fertig aus!"

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