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Alexander Zorniger nicht mehr Trainer bei RB Leipzig

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Paukenschlag  

RB Leipzig: Trainer Alexander Zorniger wirft hin

11.02.2015, 18:25 Uhr | t-online.de

Alexander Zorniger nicht mehr Trainer bei RB Leipzig. Alexander Zorniger ist nicht mehr Trainer von RB Leipzig. (Quelle: imago/Zink)

Alexander Zorniger ist nicht mehr Trainer von RB Leipzig. (Quelle: Zink/imago)

Alexander Zorniger ist nicht mehr Trainer bei RB Leipzig. Dem 47-Jährigen war mitgeteilt worden, dass der ambitionierte Zweitligist zur kommenden Saison einen neuen Chef-Coach verpflichten will. Daraufhin hat Zorniger um seine sofortige Freistellung gebeten.

"Es war nach dieser intensiven und erfolgreichen Zeit natürlich nicht einfach, diese Entscheidung zu treffen", sagte Zorniger zu seinem Abgang. "Doch aufgrund der mir gegenüber offen kommunizierten Absicht, im Sommer eine Veränderung vorzunehmen, ist es meiner Meinung nach besser, jetzt sofort einen Cut zu machen."

Zorniger hatte die Sachsen 2012 in der vierten Liga übernommen und mit ihnen in der Folge zwei Aufstiege geschafft. Sein Vertrag wäre noch bis 2016 gelaufen.

UMFRAGE
Steigt RB Leipzig in dieser Saison in die Bundesliga auf?

Sportdirektor Ralf Rangnick bedankte sich bei Zorniger für dessen Arbeit. "Alex war mit der Mannschaft in den letzten zweieinhalb Jahren maximal erfolgreich. Er hat einen sehr großen Anteil daran, dass wir heute schon in der Zweiten Bundesliga spielen", sagte er. Allerdings hatte zuletzt eine offen ausgetragene Meinungsverschiedenheit zwischen Zorniger und Rangnick für Wirbel gesorgt.

Sportliche Talfahrt

Die Beurlaubung kommt angesichts von fünf Spielen in Folge ohne Sieg nicht überraschend. Spätestens nach der 0:2-Niederlage bei Abstiegskandidat Erzgebirge Aue war die Luft für Zorniger dünn geworden. In den letzten neun Spielen holte Leipzig nur zehn Punkte. Ein deutlicher Rückschritt nach 19 Zählern aus den ersten zehn Saisonspielen.

Angesichts der immensen Investitionen - in der Winterpause wurden vier neue Spieler für insgesamt rund neun Millionen Euro verpflichtet - eine zu dürftige Bilanz. Insbesondere Rangnick will den Aufstieg unbedingt noch in dieser Saison erreichen. Unter anderem wurden mit dem Israeli Omer Damari (Austria Wien) und dem Schweden Emil Forsberg (Malmö FF) zwei aktuelle Nationalspieler geholt.

Zur Mannschaft hatte Zorniger bis zuletzt ein sehr gutes Verhältnis gepflegt, auch deshalb hielt Rangnick lange an seinem Aufstiegstrainer fest. Dass es angesichts der internen Spannungen stets Gerüchte um mögliche Nachfolger gab, hatte Rangnick als "respektlos" empfunden. "Auch für Alex, wenn er alle paar Wochen lesen muss, dass sonst wer bei uns ein Thema sein soll", sagte Rangnick kürzlich dem "kicker".

Beierlorzer springt ein

"Unsere Entscheidung, im Sommer den Trainer zu wechseln, ist am Wochenende gereift und wurde auch mit Dietrich Mateschitz besprochen", erklärte Rangnick und brachte den Red-Bull-Eigner ins Spiel. Die RB-Verantwortlichen setzen nun vorübergehend auf eine interne Lösung. Neuer Interimstrainer wird zunächst U17-Coach Achim Beierlorzer.

Seit Monaten halten sich Gerüchte, dass Thomas Tuchel im Sommer Trainer des finanzstarken Emporkömmlings werden könnte. Auch diese Spekulationen hatten Zornigers Position geschwächt. Welche "große" Lösung der Brauseklub in der kommenden Saison aber anstrebt, das verriet Rangnick nicht: "Wir werden keine möglichen Trainernamen kommentieren."

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