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Fußball  

IFAB: Dreifachstrafe wird geprüft - keine Videotechnik

01.03.2015, 07:57 Uhr | dpa

Fußball - IFAB: Dreifachstrafe wird geprüft - keine Videotechnik. An der Dreifachbestrafung wird nicht gerüttelt.

An der Dreifachbestrafung wird nicht gerüttelt. Foto: Bernd Thissen. (Quelle: dpa)

Craigavad (dpa) - Die konservativen Fußball-Regelhüter haben sich großen Änderungen verwehrt. Auf absehbare Zeit wird es keine Videotechnik geben - bei der umstrittenen Dreifachbestrafung stellt das Gremium eine Änderung in Aussicht.

Die Entscheidungen des International Football Association Board IFAB im Überblick:

ÄNDERUNG AUF RATEN: Vorerst ändert sich nichts an der Dreifachbestrafung. Allerdings könnte der Bundesliga-Daueraufreger in absehbarer Zeit modifiziert werden: Dass der Sünder für sein Vergehen einen Elfmeter, eine Rote Karte und Sperre hinnehmen muss, sei "zu hart", sagte Patrick Nelson, Generalsekretär des nordirischen Verbands, als IFAB-Vertreter nach dem Treffen in Craigavad nahe Belfast. So müsse die automatische Sperre überprüft werden. Dies erledigt nun der Weltverband FIFA.

ENTSCHEIDUNG VOM MONITOR: Der Einsatz von Videotechnik ist immer noch in weiter Ferne. Selbst der niederländische Vorstoß, eine derartige Unterstützung von Schiedsrichtern nur im Pokal testen zu dürfen, wurde abgelehnt. Ein endgültiger Entschluss über diese technische Unterstützung sei "die größte Entscheidung, seitdem Fußball gespielt wird", sagte FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke. Es gäbe keinen Grund zur Eile, betonte der Franzose. Zunächst brauche es mehr Informationen, um über solch ein Experiment entscheiden zu können.

RAUS - UND WIEDER REIN: Die größte Änderung der 129. IFAB-Jahresversammlung betrifft den Amateurfußball. In "den unteren Klassen" ist vorgesehen, "eine Flexibilisierung der Auswechslungen zuzulassen". Das könnte bedeuten, dass Spieler zunächst aus- und dann wieder eingewechselt werden. Ob es auch in Deutschland solche rotierenden Wechsel geben wird, entscheidet der Deutsche Fußball-Bund.

15. MANN: Es wird vorerst keine vierte Auswechslung bei Spielen in der Verlängerung geben. Die maximale Anzahl von drei Auswechslungen sei "angemessen", entschied das IFAB. Allerdings wurde die Idee nicht komplett abgelehnt, sondern an die Beratungsgremien verwiesen, bevor das IFAB das Thema erneut diskutiert.

ANALYSETOOLS: Elektronische Leistungs- und Aufzeichnungssysteme sind in Zukunft grundsätzlich erlaubt. Die Daten dürfen aber nicht Trainern oder anderen Personen am Spielfeldrand in der Coaching Zone zugänglich gemacht werden.

ZEITMANAGEMENT: Ein Vorschlag des US-Verbands, die Uhr anzuhalten während der Ball im Aus ist, wurde abgelehnt.

GRABPFLEGE: Als letzten Tagespunkt kümmerten sich die Gralshüter des Fußballs um das Andenken an William McCrum. Der Nordire hatte 1890 die Einführung des Elfmeters vorgeschlagen. Die FIFA wird die Restauration des verfallenen Grabs von McCrum finanzieren.

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