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DFL-Boss springt RB Leipzig zur Seite: "Bedauerliche Entwicklung"

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Klub nimmt DFL in die Pflicht  

Liga-Versammlung befasst sich mit Aktionen gegen RB Leipzig

12.03.2015, 17:22 Uhr | dpa

DFL-Boss springt RB Leipzig zur Seite: "Bedauerliche Entwicklung". Protest von Fans in Nürnberg. (Quelle: imago/Zink)

Protest von Fans in Nürnberg. (Quelle: Zink/imago)

Die Vereine der 1. und 2. Bundesliga werden sich bei ihrer nächsten Vollversammlung am 26. März mit den jüngsten Fan-Ausschreitungen gegen RB Leipzig befassen. "Das wird bei der nächsten Liga-Versammlung in Frankfurt ein Thema sein", sagte DFL-Chef Christian Seifert gegenüber "Bild.de".

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Fußball-Liga sprach von einer "sehr bedauerlichen Entwicklung". Es gebe "eine gewisse Klientel, da muss man nicht über Fanprojekte sprechen, nicht über Verständnis und nicht über Kommunikation, sondern da geht es in erster Linie darum, wie solche Leute aus dem Stadion ferngehalten werden können".

Der Fußball könne dieses Problem allerdings nicht allein lösen, meinte Seifert: "Wenn sie aus dem Stadion ferngehalten werden, lebt es der eine oder andere auf der Straße aus."

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RB: "Wir sehen dringenden Handlungsbedarf"

RB begrüßt ausdrücklich, dass sich die DFL mit der Thematik beschäftigt. "Wir sehen dringenden Handlungsbedarf. Ich fordere den Ligaverband auf, schnell, energisch und konsequent Position zu beziehen und dann unverzüglich zu agieren. Der Fußball hat ein offensichtliches Problem, dessen Lösung keinen Aufschub erlaubt. Den Verursachern darf kein Spielraum mehr gewährt werden. Dies kann nur unter Federführung des Ligaverbandes erfolgen", sagte der RBL-Vorstandsvorsitzende Oliver Mintzlaff.

"Deckmantel, der Gewaltfantasien überhängt"

Spieler und Verantwortliche von RB Leipzig waren rund um das Zweitliga-Spiel beim Karlsruher SC von gegnerischen Fans bedroht und angefeindet worden. "Ich lasse mir nicht sagen, dass das irgendetwas mit Kommerzkritik zu tun hat oder mit der Sorge, dass bald überall der Kommerz überhandnehmen könnte", sagte Seifert. "Aus meiner Sicht sind das Schattenargumente und ein Deckmantel, der letztlich irgendwelche Gewaltfantasien überhängt. Wenn es Leipzig nicht gäbe, würde es einen anderen Klub treffen."

Mintzlaff sieht die Aktionen in Karlsruhe ebenfalls nicht als ein RB-spezifische Problematik: "Die Vorfälle in Karlsruhe waren nur eine Fortsetzung der vergangenen Wochen. In Stuttgart wurden Polizisten von Hooligans so sehr bedrängt, dass sie Warnschüsse abgeben mussten, in Gladbach stürmten Köln-Ultras den Platz. Es muss jetzt drastisch und konsequent gehandelt werden."

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