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SV Sandhausen wird mit Punktabzug bestraft: Klassenerhalt nicht sicher

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Klassenerhalt nicht mehr sicher  

SV Sandhausen wird mit Punktabzug bestraft

12.05.2015, 12:24 Uhr | sid, dpa

SV Sandhausen wird mit Punktabzug bestraft: Klassenerhalt nicht sicher. Rückschlag für Alois Schwartz (li.) und seine Mannschaft: Der SV Sandhausen wird mit Punktabzug bestraft. (Quelle: imago/Zink)

Rückschlag für Alois Schwartz (li.) und seine Mannschaft: Der SV Sandhausen wird mit Punktabzug bestraft. (Quelle: Zink/imago)

Der SV Sandhausen muss nach seiner vermeintlichen Rettung nun doch wieder um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga zittern. Wegen Verstößen gegen Vorschriften der Lizenzierungsordnung mit Blick auf Form und Inhalt relevanter Unterlagen hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) den Verein mit einem Punktabzug bestraft.

Der SVS stimmte der Sanktion bereits zu und verlor umgehend drei Zähler. Mit nun 38 Punkten rutschte der Klub wieder auf den zwölften Platz ab. Damit beträgt der Abstand zu einem direkten Abstiegsplatz zwei Spieltage vor dem Saisonende fünf Zähler. Sollte Sandhausen der Klassenerhalt gelingen, wird der Verein auch zu Beginn der kommenden Saison bestraft. Dann muss er die neue Spielzeit mit der Hypothek von drei Minuspunkten angehen.

Sandhausen ist nach dem VfR Aalen in dieser Saison bereits der zweite Klub, der von der DFL mit einem Punktabzug sanktioniert wurde. Den Aalenern waren wegen "Verstößen gegen die Lizenzierungsauflagen" zwei Zähler abgezogen worden - mit 31 Punkten schwebt die Mannschaft von Trainer Stefan Ruthenbeck als Tabellenschlusslicht auch deshalb in akuter Abstiegsgefahr.

Anders als im Fall Sandhausen ist die Entscheidung zuungunsten des VfR aber noch nicht endgültig. Der Verein kündigte unlängst an, auch das letzte Mittel ausschöpfen und das Ständige Schiedsgericht anrufen zu wollen. "Wir wollen mit diesem Schritt versuchen, den aus unserer Sicht unberechtigten Punktabzug zu vermeiden", sagte das geschäftsführende Präsidiumsmitglied Carl Ferdinand Meidert.

Der Spielbetrieb sei trotz der Verstöße "zu keinem Zeitpunkt" gefährdet gewesen, teilte die DFL mit. Zweifel mit Blick auf die Integrität des Wettbewerbs habe es ebenfalls nicht gegeben.

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