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Aufstiegsrennen in der 2. Liga: Diese Klubs dürfen am Saisonende jubeln

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Aufstiegsrennen in der 2. Liga  

Diese Klubs dürfen am Saisonende jubeln

16.05.2015, 10:30 Uhr | t-online.de

Aufstiegsrennen in der 2. Liga: Diese Klubs dürfen am Saisonende jubeln. Darmstadts Profis (li.) und die FCI-Spieler könnten am Saisonende jubeln, doch auch andere Klubs rechnen sich Chancen aus. (Quelle: imago/Eibner/Zink)

Darmstadts Profis (li.) und die FCI-Spieler könnten am Saisonende jubeln, doch auch andere Klubs rechnen sich Chancen aus. (Quelle: Eibner/Zink/imago)

Der FC Ingolstadt hat den vorzeitigen Aufstieg zwar noch nicht perfekt machen können, es folgen aber noch zwei weitere Matchbälle. Derweil schickt sich der SV Darmstadt 98 an, den sensationellen Durchmarsch zu verwirklichen. Das Aufstiegsrennen in der 2. Liga hat es in sich – statt der erwarteten "großen Namen" wie dem 1. FC Nürnberg, Fortuna Düsseldorf oder dem ebenso ambitionierten wie finanzstarken RB Leipzig stehen zwei Spieltage vor Saisonende zwei vermeintliche Underdogs auf den direkten Aufstiegsplätzen.

Erstmals seit der Wiedereinführung der Relegation in der Saison 2008/2009 steht nach dem 32. Spieltag nicht zumindest ein Aufsteiger fest. Neben dem FCI und den Lilien streiten mit dem FCK, dem KSC und Braunschweig noch drei weitere Klubs um die ersten drei Plätze. t-online.de sagt Ihnen, wer am Saisonende Grund zur Freude haben wird.

1.Platz FC Ingolstadt, 60 Punkte, 50:30 Tore

Was spricht für den FC Ingolstadt? Kurz gesagt: Alles! Sechs Punkte Vorsprung auf Rang drei zwei Spieltage vor Saisonende, dazu das um sechs Treffer bessere Torverhältnis gegenüber dem 1. FC Kaiserslautern. Die Elf von Trainer Ralph Hasenhüttl wird sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen. Bereits am Wochenende werden die Bayern gegen das zuletzt schwächelnde Leipzig den einen noch nötigen Punkt einfahren.

UMFRAGE
Wer schafft den Sprung in die Bundesliga?

Die Elf um Spielmacher Pascal Groß geht trotz der Niederlage in Bochum (1:3) fokussiert und mit breiter Brust in die beiden letzten Partien. Das Team hat in dieser Saison bereits mehrfach bewiesen, dass es sich von Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen lassen. Dass es beim VfL noch nicht zum Aufstieg gelangt hat, hat in den Ingolstädter Reihen nicht für Verdruss gesorgt, sondern eher für Wut (über die Leistung von Schiedsrichter Tobias Welz - obwohl dieser keine spielentscheidende Fehler machte). Hasenhüttl wird versuchen, dass seine Spieler diese Wut in Motivation umwandeln. Die Chance, die Sensation vor eigenem Publikum perfekt zu machen, ist ein weiterer Anreiz.

Was spricht gegen den FC Ingolstadt? Wenn überhaupt etwas, dann das Restprogramm. Mit Leipzig und dem FCK warten, zumindest auf dem Papier, zwei anspruchsvolle Gegner. Patzt Ingolstadt gegen RB und die Konkurrenz gewinnt, könnte es am letzten Spieltag zu einem echten Endspiel bei den Roten Teufeln kommen.

2.Platz SV Darmstadt 98, 56 Punkte, 43:25 Tore

Was spricht für Darmstadt 98? Vor allem mannschaftliche Geschlossenheit und die Tatsache, den Aufstieg aus eigener Kraft schaffen zu können. Die Elf von Trainer Dirk Schuster ist äußerst schwer zu bespielen, bisher 25 Gegentore bedeuten für einen Aufsteiger eine fast unfassbare Quote. So abgedroschen es klingen mag, in Darmstadt ist die Mannschaft der Star, jeder ist ersetzbar. So fehlte beispielsweise beim Spitzenspiel am letzten Spieltag beim KSC (1:0) Kapitän Aytac Sulu, für ihn rückte Benjamin Gorka in die Mannschaft und zeigte eine fehlerlose Leistung.

Für den SVD98 spricht auch, dass die Mannschaft Nackenschläge wegsteckt. Der bemerkenswerten Last-Minute-Pleite in Leipzig am 30. Spieltag (1:2), als das entscheidende Gegentor durch den gegnerischen Keeper Fabio Coltorti in der 94. Minute fiel, folgten Siege in den "Big-point-Spielen" gegen den FCK und den KSC. Dementsprechend ausgeprägt ist das Selbstvertrauen vor den letzten beiden Partien.

Was spricht gegen Darmstadt? Die letzten beiden Gegner – Fürth und St. Pauli – stehen mitten im Abstiegskampf und werden sich mit allem, was sie zur Verfügung haben, wehren. Zudem könnte der Sprung auf Rang zwei, der am letzten Spieltag vollzogen wurde, für erhöhten Druck sorgen – vom Underdog zum Mitfavoriten. Anzeichen sind dafür aktuell aber keine zu sehen, Spieler und Trainer Schuster strahlen unverändert Optimismus aus.

Für Unruhe könnten in der heißen Saisonphase allerhöchsten Abwanderungsgerüchte um einige Leistungsträger sorgen. So hat Hanno Behrens angekündigt, den Klub im Sommer zu verlassen, als potentielle neue Vereine sind der HSV und der FCK im Gespräch. Romain Bregerie wird mit Eintracht Frankfurt in Verbindung gebracht.

3. 1. FC Kaiserslautern, 54 Punkte, 44:30 Tore

Was spricht für den 1. FC Kaiserslautern? Bis vor zwei Spieltagen sprach fast alles für den Aufstieg der Roten Teufel. Doch die komfortable Ausgangsposition hat der FCK durch Pleiten in Darmstadt (2:3) und Zuhause gegen St. Pauli (0:2) verspielt. Für die Pfälzer spricht angesichts der jüngsten Spiele vor allem die Tatsache, Platz drei aus eigener Kraft schaffen zu können. Dazu kommen die Fans, die geschlossen hinter der Mannschaft stehen. Im letzten Heimspiel gegen Ingolstadt wird das Stadion ausverkauft sein, fast 50.000 enthusiastische Anhänger werden ihr Team nach vorne peitschen.

Was spricht gegen den 1. FC Kaiserslautern? Die Formentwicklung in den letzten Wochen. Die Krise kam zur Unzeit, eigentlich machte der FCK den Eindruck, gereift und in seiner Entwicklung schon weiter zu sein. Nun flattern die Nerven – angesichts des Restprogramms (in Aue und zuhause gegen den FCI) droht die Arbeit einer ganzen Saison zunichte gemacht zu werden. Die Chancenverwertung und die Leistungen einiger Spieler sind in den letzten Partien nicht gut gewesen. Verständlich, hat Kaiserslautern doch das jüngste Team aller 36 Profiklubs, aber dennoch fatal.

4. Platz Karlsruher SC, 52 Punkte, 42:26 Tore

Was spricht für den Karlsruher SC? Nicht viel, höchstens das Restprogramm der Konkurrenz. Der FCK – Hauptkonkurrent beim Kampf um Rang drei – hat noch zwei schwere Gegner vor der Brust. Rutschen die Pfälzer aus, könnte Karlsruhe profitieren – vorausgesetzt, die Elf von Trainer Markus Kauczinski macht ihre Hausaufgaben und siegt zwei Mal.

Was spricht gegen den Karlsruher SC? Vor allem die Form der letzten Wochen. Nach zwölf Spielen ohne Niederlage zeigten die Badener in Aue eine erschreckende Leistung (1:3), um dann eine Woche später das Top-Spiel gegen Darmstadt (0:1) zu vergeigen. Der KSC ist auf Patzer der Konkurrenz angewiesen, doch das eigene Restprogramm (in Braunschweig, gegen 1860) ist äußerst anspruchsvoll. Platz zwei dürfte angesichts von vier Punkten Abstand auf Darmstadt ohnehin weg sein, Platz drei zu erkämpfen wird schwer genug.

5. Platz Eintracht Braunschweig, 50 Punkte, 44:37 Tore

Was spricht für Eintracht Braunschweig? Die Niedersachsen gehen als absoluter Außenseiter in die letzten Spiele. Einzig die Tatsache, frei aufspielen zu können, um dann zu schauen, was die Konkurrenz gemacht hat, spricht noch für den früheren Bundesligisten. Zudem können sie zumindest dem KSC durch einen Sieg im direkten Duell auf die Pelle rücken.

Was spricht gegen Eintracht Braunschweig? Braunschweig liegt vier Zähler hinter Rang drei, das schwache Torverhältnis ist ein weiterer Malus. Zudem hat die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht regelmäßig Punkte liegen lassen, wenn die Chance bestand, auf einen der Aufstiegsränge zu klettern.

Prognose: Ingolstadt wird am kommenden Wochenende gegen Leipzig den Aufstieg fix machen. Darmstadt wird eine Woche später nachziehen. Beim Kampf um Rang drei kommt es zu einem Fernduell zwischen dem FCK und dem KSC – mit dem besseren Ende für die Badener. Kaiserslautern wird gegen Aue und Ingolstadt wichtige Punkte liegen lassen, so dass am Ende der undankbare vierte Platz steht. Braunschweig wird nicht mehr ins Aufstiegsrennen eingreifen.

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