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KSC-Präsident Ingo Wellenreuther: "Nicht nachvollziehbar"

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Fußball  

KSC-Präsident Wellenreuther: "Nicht nachvollziehbar"

02.06.2015, 09:56 Uhr | dpa

KSC-Präsident Ingo Wellenreuther: "Nicht nachvollziehbar". Ingo Wellenreuther muss die Situation erstmal verarbeiten.

Ingo Wellenreuther muss die Situation erstmal verarbeiten. Foto: Uli Deck. (Quelle: dpa)

Karlsruhe (dpa) - Fragen an Ingo Wellenreuther, Präsident des Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC, nach der gescheiterten Bundesliga Relegation gegen den Hamburger SV.

Wie fühlt es sich an, nach so einem Spiel den Aufstieg verpasst zu haben?

Wellenreuther: "Beschissen, um es mal ganz deutlich zu sagen. Ich glaube, wir hätten den Aufstieg verdient gehabt. Nur einer hatte was dagegen, das war der Schiedsrichter. Ich muss sagen, es ist für mich nicht nachvollziehbar, wie man in der 90. Minute, wenn man den Ball aus einem Meter Entfernung an den Körper geknallt bekommt, dann Freistoß pfeifen kann. Wir sind natürlich niedergeschlagen, die Spieler auch. Aber sie können aus der Topleistung, die sie gegen den großen HSV gezeigt haben, Kraft schöpfen. In Hamburg waren wir die bessere Mannschaft und heute auf Augenhöhe. Jetzt wird ein bisschen getrauert, dann werden wir aus diesen beiden Spielen Kraft schöpfen.

Wie haben Sie das 1:0 für den KSC erlebt?

Wellenreuther: Ich glaube, da ist das Stadion explodiert. Das war unglaublich, Genau darauf haben wir gesetzt, dass Reinhold Yabo mit seinem Durchsetzungsvermögen mal so ein Ding raushaut. Das war alles perfekt. Die Mannschaft war gut eingestellt, obwohl man sagen muss, dass der HSV heute spielstärker und ballsicherer war als vor einigen Tagen in Hamburg. Aber trotz allem: Wir haben Paroli geboten. Umso bitterer, dass wir um unsere Früchte gebracht worden sind."

Was bedeutet diese Relegation für den KSC in der nächsten Saison?

Wellenreuther: Vor drei Jahren habe ich hier auch sprechen müssen, da sind wir abgestiegen und waren eigentlich klinisch tot, wie ich es schon mal formuliert hatte. Seitdem haben wir uns neu gefunden und einiges aufgebaut. Die Stimmung ist hervorragend und Markus Kauczinski und Jens Todt haben ein gutes Team geformt. So werden wir weitergehen. Wir werden uns noch gezielt verstärken und dann werden wir nächstes Jahr wieder versuchen, in der Spitzengruppe zu sein.

Da werden aber auch Begehrlichkeiten und Erwartungen geweckt.

Wellenreuther: Wir bleiben hier auf dem Boden. Für uns war der Aufstieg keine Pflicht, kein Muss. Wir hätten es natürlich gerne mitgenommen, ganz klar und wir hätten es auch verdient gehabt, ganz klar. Aber wir stellen da keine übertriebene Forderungen an die Mannschaft und ans Trainerteam. Wir wollen eine gute Runde spielen, dann schauen wir, was rauskommt. Wir sind jedenfalls stolz auf unser Team.

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