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TSV 1860 München: Gerhard Poschner hat "fristlos gekündigt"

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Sportchef zieht die Konsequenzen  

Poschner schmeißt bei 1860 München hin

30.07.2015, 17:53 Uhr | sid

TSV 1860 München: Gerhard Poschner hat "fristlos gekündigt". Gerhard Poschner hört nach einem Jahr bei den Löwen auf. (Quelle: imago/Eibner)

Gerhard Poschner hört nach einem Jahr bei den Löwen auf. (Quelle: Eibner/imago)

Das Chaos bei den Löwen ist perfekt: Sportchef Gerhard Poschner hat der Posse um seine Person bei 1860 München ein Ende gesetzt. Wie der 45-Jährige in einem offenen Brief an die Medien mitteilte, hat er seinen Vertrag bei den Löwen "außerordentlich fristlos gekündigt".

Poschner war vom mittlerweile ebenfalls ausgeschiedenen Präsidium die Hauptschuld für die völlig missratene vergangene Saison zugewiesen worden. Kürzlich wurde er deshalb von der neuen Klubspitze mit Zustimmung von Investor Hasan Ismaik vom Geschäftsführer Sport zum Sportdirektor degradiert.

"Bemühungen ohne Chance"

"Ich habe aufgrund der Vorkommnisse in den letzten Wochen und der belasteten Beziehung zu der Vereinsführung, die nicht von mir zu vertreten ist, endgültig die Gewissheit erlangt, dass meine Bemühungen letztlich ohne jede Chance auf Erfolg sein werden", begründete Poschner seinen Schritt. Er hinterlasse jedoch ein bestelltes Feld: "Viele Dinge sind vorbereitet und müssen teilweise nur noch umgesetzt werden."

Poschner schloss mit einer Spitze in Richtung 1860, indem er dem Klub "jene Strukturen, die ein professionelles und erfolgsorientiertes Arbeiten ermöglichen", wünschte.

Aygün übernimmt für Poschner

Sechzig bestätigte die Trennung wenig später in einer knappen Pressemitteilung. "1860 München und Gerhard Poschner haben die Zusammenarbeit beendet", hieß es da lapidar. Poschners Aufgaben - vor allem die Kaderplanung - übernehme "bis auf Weiteres" Necat Aygün, der seit dem Ende seiner Karriere als Profi im vergangenen September mit Poschner zusammengearbeitet hatte.

Poschner hatte seinen Posten als Sportchef im April 2014 übernommen. Bei seinen Entscheidungen fehlte ihm jedoch das Glück, vor allem seine Transferpolitik erntete teilweise heftige Kritik. In dieser Transferperiode verpflichtete der deutsche Meister von 1966 auch wegen seiner weiter angespannten finanziellen Lage lediglich drei neue Spieler. Geschäftsführer Markus Rejek hatte in der Münchner "tz" auch mit Blick auf den misslungenen Saisonstart beim 1. FC Heidenheim (0:1) weitere Transfers angekündigt.

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