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Turbulenzen beim 1. FC Nürnberg - Wolf will Bader-Rückzug

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Fußball  

Turbulenzen beim "Club" - Wolf will Bader-Rückzug

05.08.2015, 16:16 Uhr | dpa

Turbulenzen beim 1. FC Nürnberg - Wolf will Bader-Rückzug. Martin Bader hat in Nürnberg noch einen Vertrag bis Ende September.

Martin Bader hat in Nürnberg noch einen Vertrag bis Ende September. Foto: David Ebener. (Quelle: dpa)

Nürnberg (dpa) - Zweitligist 1. FC Nürnberg kommt einfach nicht zur Ruhe. Nach der angekündigten Trennung des "Clubs" von Martin Bader fordert Fußball-Abteilungsleiter Wolfgang Wolf nun den sofortigen Rückzug des scheidenden Sportvorstandes.

"Martin Bader muss sich aus dem sportlichen Bereich sofort zurückziehen! Das ist der einzig logische Schritt, nur dann können wir wieder Vertrauen aufbauen", sagte Wolf der "Bild"-Zeitung. 

Bader und der Verein hatten in der vergangenen Woche ihre Trennung zum 1. Oktober bekanntgegeben. Eine Lösung, mit der Ex-FCN-Trainer  Wolf nicht einverstanden ist. "Wo soll denn der Sinn sein, wenn Bader jetzt weiter Spieler transferiert? In der jetzigen Konstellation kann es nicht mehr weiter gehen!", erklärte der 57 Jahre alte Funktionär.  Wolf selbst ist nach einer Operation am Blinddarm derzeit krankgeschrieben, will aber wohl noch in dieser Woche das Gespräch mit Bader suchen. Er stellte noch einmal ausdrücklich klar, dass neben ihm und Trainer René Weiler auch Bader und Chefscout Christian Möckel den aktuellen Kader zusammengestellt hätten.

Der noch amtierende Sportvorstand Bader erklärte mit Blick auf seine verbleibende Amtszeit bis Ende September: "Ich habe dem Aufsichtsrat mitgeteilt, dass ich noch mehr als in der Vergangenheit Wolfgang Wolf und René Weiler meine einzelnen Arbeitsschritte transparent darlegen werde". Es sei "selbstverständlich" auch eine Option, "sich aus dem operativen Transfergeschäft ganz rauszuziehen", betonte der 47-Jährige.

In der "Sport Bild" (Mittwoch) legte der seit über elf Jahren in Nürnberg arbeitende Bader nochmals die Gründe für seinen Rückzug dar. "Man hat das Gefühl, ich habe wie ein schwerer Stein auf der Lunge des Vereins gelegen. Der Druck wurde zu groß und konzentrierte sich auf mich", erklärte er. Über eine mögliche Nachfolge haben die Franken bislang nichts mitgeteilt.

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