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Paderborn-Coach Effenberg räumt nach "Penis-Eklat" Fehler ein

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Nach "Penis-Affäre"  

SCP-Coach Effenberg gesteht Fehler ein

27.01.2016, 09:46 Uhr | sid, dpa

Paderborn-Coach Effenberg räumt nach "Penis-Eklat" Fehler ein. Fingerzeig: Stefan Effenberg meldet sich in der "Penis-Affäre" zu Wort. (Quelle: imago/DeFodi)

Fingerzeig: Stefan Effenberg meldet sich in der "Penis-Affäre" zu Wort. (Quelle: imago/DeFodi)

Jetzt spricht Stefan Effenberg: Der Trainer hat sich erstmals seit Bekanntwerden der "Penis-Affäre" um Stürmer Nick Proschwitz zu den Vorfällen im Trainingslager des SC Paderborn geäußert. Dabei gestand der 47-Jährige eigene Fehler ein.

"Selbstverständlich bin ich als Chef-Trainer für die Aufsichtspflicht mitverantwortlich", wird Effenberg in einer Pressemitteilung zitiert. Er habe die mit zwei freien Abenden gewährten Freiheiten für seine Spieler angesichts von insgesamt 20 Trainingseinheiten und drei Testspielen "als angemessen angesehen", so der Coach des Zweitligisten weiter.

"Aus heutiger Sicht waren diese Maßnahmen wohl ein Fehler, da mein Vertrauen von einigen wenigen Spielern nicht zurückgegeben worden ist", erklärte der ehemalige Profi. Verantwortlich seien jedoch einzelne Spieler, "die den Ruf unserer Mannschaft mit vielen einwandfreien Charakteren beschädigt haben".

Klub-Chef erhöht den Druck

Bezüglich seiner eigenen Zukunft beim abstiegsbedrohten SCP gab sich Effenberg kämpferisch. "Ich bin dafür bekannt, dass ich vor der Verantwortung gerade in Drucksituationen nicht weglaufe", sagte der frühere Nationalspieler: "Und ich weiß ganz genau, was ich brauche, um diese Prüfung zu bestehen." Dabei will er es mit dem Vereinsmotto halten: "Helden geben nie auf."

SCP-Präsident Wilfried Finke hatte zuletzt auf einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz erklärt, dass Effenberg im Amt bleibe. Gleichzeitig erhöhte er den Druck auf den Trainernovizen. "Er muss liefern", sagte Finke.

Der Klub-Chef benannte die Branchenmechanismen unmissverständlich: "Der Monat Februar ist ganz entscheidend. Wenn der völlig in die Hose geht, muss man sich Gedanken über einen Reiterwechsel machen." Die Paderborner liegen auf Relegationsrang 16. Längst geht bei den Ostwestfalen die Angst um, in die Drittklassigkeit abzustürzen.

Spieler begleichen Schaden

Am Abschlussabend des Trainingslagers im türkischen Belek hatte Torjäger Proschwitz in der Sportsbar eines Fünf-Sterne-Hotels in Anwesenheit einer Angestellten der organisierenden Agentur sowohl sein Geschlechts- als auch sein Hinterteil entblößt. Der 29-Jährige wurde vom Verein mit sofortiger Wirkung freigestellt und erhielt ein Angebot zur Vertragsauflösung. Eine ursprünglich bis Dienstag gesetzte Frist wurde auf Wunsch des Spielers bis zum Ende der laufenden Transferperiode verlängert.

Außerdem hatten bereits in der Nacht zum Mittwoch mehrere Paderborn-Spieler Hotelinventar beschädigt. "Die betroffenen Spieler, die Inventar des Hotels beschädigt haben, sind umgehend mit einer Strafe durch den Verein belegt worden und haben darüber hinaus den Schaden persönlich beglichen", sagte Effenberg.

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