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RB Leipzig: Erst Aufstieg, dann neuer Trainer

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Rangnick spricht Klartext  

Erst Aufstieg, dann neuer Trainer in Leipzig

12.04.2016, 13:05 Uhr | sid, t-online.de

RB Leipzig: Erst Aufstieg, dann neuer Trainer. Ralf Rangnick verspricht den Leipzig-Fans in der Trainerfrage eine "Toplösung". (Quelle: imago/Karina Hessland)

Ralf Rangnick verspricht den Leipzig-Fans in der Trainerfrage eine "Toplösung". (Quelle: Karina Hessland/imago)

Der Aufstieg ist fünf Spieltage vor Saisonende fast in trockenen Tüchern, die wichtigste Personalie für die kommende Spielzeit bedarf aber noch der Klärung. "Wir werden unseren neuen Trainer erst präsentieren, wenn wir wissen, in welcher Liga wir spielen", sagte Ralf Rangnick nach dem 3:1-Erfolg von RB Leipzig bei Fortuna Düsseldorf.

Der 57-Jährige, diese Saison Sportdirektor und Coach in Personalunion, versicherte zugleich: "Es gibt gute Gespräche mit interessanten Kandidaten, es ist aber noch keine Entscheidung gefallen."

"Es sieht sehr gut aus"

Daran, dass die Sachsen kommende Saison erstmals in der Beletage des deutschen Fußballs mitwirken, zweifelt bei den Roten Bullen aber kaum noch einer. "Das war heute ein großer Schritt in die richtige Richtung", sagte Rangnick mit Blick auf die Tabelle, in der der Tabellenzweite ebenso wie der punktgleiche Spitzenreiter SC Freiburg bereits sechs Punkte Vorsprung vor dem 1. FC Nürnberg auf Relegationsplatz drei aufweist.

"Wir müssen unsere Punkte holen und dürfen nicht auf die anderen schauen, dann erreichen wir unser Ziel", sagte der zweifache Torschütze Yussuf Poulsen. Und auch RB-Kapitän Dominik Kaiser hat kaum noch Zweifel: "Es sieht sehr gut aus."

Dass die Roten Bullen, die laut Rangnick vor der Pause ihre "schwächste Halbzeit in dieser Saison" abgeliefert hatten, nach dem 0:1 das Spiel noch drehten, wertete der Poulsen als gutes Zeichen: "Das gelingt nur großen Mannschaften."

"Wir werden eine Toplösung präsentieren"

Wer die Mannschaft nach der Sommerpause auf das Abenteuer Bundesliga vorbereitet, entscheidet sich laut Rangnick in den kommenden Tagen. Kandidaten sind angeblich Lucien Favre, Markus Gisdol und FCN-Coch Rene Weiler. "Wir werden auf jeden Fall eine Toplösung präsentieren", versprach der Sportdirektor, der nach den Spekulationen um die gescheiterten Verhandlungen mit Augsburg-Trainer Markus Weinzierl keine weiteren Namen kommentieren wollte.

Dass er selbst nach seinem womöglich dritten Erstliga-Aufstieg nach Hannover 96 (2002) und 1899 Hoffenheim (2008) weiter als Coach arbeitet, schloss der "Fußball-Professor" aus: "Das wir mit Sicherheit nicht passieren."

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