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Fußball heute: Nürnberg fordert Frankfurt in Bundesliga-Relegation

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Relegation Bundesliga 2016  

Relegationsduell: FCN empfängt Frankfurt

23.05.2016, 12:57 Uhr | dpa

Fußball heute: Nürnberg fordert Frankfurt in Bundesliga-Relegation. Eintracht Frankfurt steht vor dem Rückspiel unter Druck.

Eintracht Frankfurt steht vor dem Rückspiel unter Druck. Foto: Arne Dedert. (Quelle: dpa)

Nürnberg (dpa) - Der 1. FC Nürnberg hofft auf seinen achten Aufstieg in die Fußball-Bundesliga, Eintracht Frankfurt zittert vor dem fünften Absturz in die Zweitklassigkeit.

Nach dem 1:1 im Relegationshinspiel reicht den Franken bereits ein torloses Remis im Heimspiel am heutigen Montagabend (20.30 Uhr), um nach zwei Jahren in die deutsche Eliteklasse zurückzukehren. "Es ist ein Endspiel", stellte Nürnbergs Trainer René Weiler fest.

Der Dritte der 2. Bundesliga darf mit Selbstvertrauen in das K.o.-Duell starten. 2009 und 2010 gingen die Nürnberger aus ihren Relegationen erfolgreich hervor. Gegentore musste damals in den beiden Heimspielen Torwart Raphael Schäfer, der auch diesmal zu einem Garanten werden soll, nicht hinnehmen.

Auf ein Zittern im Elfmeterschießen will es der "Club" jedenfalls nicht ankommen lassen. "Wir hoffen, dass das Spiel in 90 Minuten entschieden werden kann", erklärte Weiler, der sich bei der Abschlusskonferenz noch empört über einige Medien äußerte, die Teile seiner Aussagen zu Marco Russ skandalisiert hätten.

Der an einem Tumor erkrankte Verteidiger wird diesmal fehlen. Nach seiner zehnten Gelben Karte ist er gesperrt und wird außerdem bereits am Dienstag operiert. Auch für Russ will die Eintracht den Verbleib in der Bundesliga schaffen. "Wir glauben an uns", versicherte Frankfurts Trainer Niko Kovac.

Die Nürnberger sind ebenfalls zuversichtlich, brauchen aber ihre Stürmer Guido Burgstaller und Niclas Füllkrug in deutlich stärkerer Form als beim Hinspiel in Hessen. "Jetzt zu Hause ist alles möglich. Wir haben es in der eigenen Hand. Physisch, kämpferisch und von der Leidenschaft her sind wir auf jeden Fall auf Augenhöhe", betonte Verteidiger Georg Margreitter.

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