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1. FC Nürnberg: Krise spitzt sich zu

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"Sind natürlich nicht glücklich"  

Krise des 1. FC Nürnberg spitzt sich zu

13.09.2016, 11:52 Uhr | dpa

1. FC Nürnberg: Krise spitzt sich zu. Tim Matavz (li.) und Tim Leibold verlassen nach der Pleite gegen 1860 München enttäuscht den Platz. (Quelle: imago/Zink)

Tim Matavz (li.) und Tim Leibold verlassen nach der Pleite gegen 1860 München enttäuscht den Platz. (Quelle: Zink/imago)

Die Krise beim 1. FC Nürnberg spitzt sich zu: Nach der 1:2 (1:1)-Heimpleite gegen den TSV 1860 München rangiert der noch sieglose Club mit nur zwei Zählern aus vier Spielen auf dem vorletzten Tabellenplatz der 2. Bundesliga.

"Wir sind natürlich nicht glücklich - logischerweise", bilanzierte der sichtlich gezeichnete FCN-Trainer Alois Schwartz, der zu Saisonbeginn den Schweizer Rene Weiler abgelöst hatte: "Wir stecken in einer negativen Eigendynamik."

Vorwerfen konnte Schwartz seiner Mannschaft zwei Wochen nach dem 1:6 in Braunschweig nicht viel. Sie zeigte eine zumindest kämpferisch gute Leistung.

Löwen nutzen Überzahl aus

Schwartz haderte vor allem mit der harten Gelb-Roten Karte für Stürmer Guido Burgstaller. In Überzahl erzielten die bissigen Löwen prompt durch Michael Liendl das Siegtor (79. Minute). Zuvor hatten in einer rassigen ersten Hälfte vor 30.635 Zuschauern der starke Sascha Mölders für 1860 und der vom FC Augsburg verpflichtete neue Torjäger Tim Matavz für den Club getroffen.

"Niederlage tut extrem weh"

"Wenn's nicht läuft, dann läuft's nicht", sagte Schwartz. "Die Niederlage tut extrem weh", meinte Mittelfeldspieler Tim Leibold.

Der Stuhl von Schwartz wackelt jetzt schon, dem Nürnberg-Coach weht der Wind ins Gesicht. Nach dem in der Relegation knapp verpassten Bundesligaaufstieg sind die Erwartungen der Fans hoch. "Wir waren darauf vorbereitet, dass nicht alles rund läuft", sagte Schwartz nach der Pleite gegen 1860.

Schwere Aufgaben vor der Brust

Dennoch sollte er mit seiner Elf schnell in die Erfolgsspur finden. Und die nächsten Aufgaben haben es in sich. Freitag geht es nach Bochum, vier Tage später folgt das emotional aufgeladene Franken-Derby gegen Greuther Fürth. Schwartz macht indes in Zweckoptimismus."Wir müssen das Ergebnis in den Vordergrund stellen, dann werden wir auch punkten", forderte der Trainer.

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