Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > 2. Bundesliga >

Jos Luhukay schmeißt beim VfB Stuttgart hin: "Basis nicht mehr vorhanden"

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

"Basis nicht mehr vorhanden"  

Luhukay tritt beim VfB Stuttgart zurück

15.09.2016, 15:05 Uhr | sid

Jos Luhukay schmeißt beim VfB Stuttgart hin: "Basis nicht mehr vorhanden". Nach nur wenigen Wochen wirft Jos Luhukay beim VfB Stuttgart das Handtuch. (Quelle: imago/Pressefoto Baumann)

Nach nur wenigen Wochen wirft Jos Luhukay beim VfB Stuttgart das Handtuch. (Quelle: Pressefoto Baumann/imago)

Trainer Jos Luhukay ist bei Zweitligist VfB Stuttgart entnervt vom Streit mit Sportvorstand Jan Schindelmeiser zurückgetreten. Der Niederländer, der erst im Mai beim Bundesliga-Absteiger angetreten war, hat den VfB gebeten, seinen bis 2019 laufenden Vertrag aufzulösen.

Dies teilte Luhukays Dortmunder Anwalt Markus Buchberger mit. Der 53-Jährige werde "keinerlei Abfindung verlangen", hieß es.

Der VfB bestätigte die Trennung nach einigem Zögern am Nachmittag. Als Interimslösung präsentierten die Schwaben Olaf Janßen, bisher als Co-Trainer unter Luhukay tätig. Ihm zur Seite stehen die Ex-VfB-Profis Andreas Hinkel und Heiko Gerber. "Ich kann betonen, dass es eine reine Interimslösung ist", sagte Schindelmeiser in einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz: "Ob über ein oder mehrere Spiele, das kann ich ihnen noch nicht sagen."

"Basis nicht mehr vorhanden"

Luhukay bedauerte die Entwicklung. "Mir fällt dieser Schritt nicht leicht, weil ich in den ersten Wochen meiner Tätigkeit für den VfB Stuttgart bei Fans, Mannschaft und Verantwortlichen das Vertrauen gespürt habe", sagte Luhukay in einer von seinem Anwalt verbreiteten Stellungnahme.

Basis seiner Arbeit sei jedoch "immer eine einheitliche Linie aller sportlich Verantwortlichen bei Zusammenstellung und Führung des sportlichen Bereichs und ein uneingeschränktes Vertrauen der Vereinsverantwortlichen in meine Arbeit" gewesen: "Diese Basis ist beim VfB Stuttgart nicht mehr vorhanden."

"Alle an einem Strang ziehen"

Zuvor hatte es öffentliche Auseinandersetzungen zwischen Luhukay und Schindelmeiser gegeben, der Verein stellte sich dabei an die Seite des Managers.

"Wir hatten eine Reihe von Gesprächen, in der Hoffnung es hinzubekommen, haben aber festgestellt, das Jos Luhukay andere Vorstellungen hat", sagte Schindelmeiser und betonte darüber hinaus: "Wir sind der festen Überzeugung, dass wir nur erfolgreich arbeiten können, wenn wir alle an einem Strang in eine Richtung ziehen."

Porth-Rüffel für Luhukay

Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Wilfried Porth hatte Luhukay gerüffelt. "Ich sehe mit Sorge, dass die Eskalation nach außen getragen wird. Ich sage bewusst: Das gilt besonders für den Trainer", sagte er und ergänzte: "Für den Trainer gilt es, sich auf das zu konzentrieren, wofür wir ihn geholt haben."

Den direkten Wiederaufstieg also, doch den muss nun ein anderer bewerkstelligen. Stuttgart ist mit je zwei Siegen und zwei Niederlagen aus vier Spielen derzeit Tabellen-Neunter.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Vertrauensbruch 
Pflegerin ahnt nichts von der versteckten Kamera

Nach einem Anfangsverdacht installieren Verwandte das Gerät, die Aufnahmen sind erschreckend. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Multimedia-Sale: Technik- artikel stark reduziert

Jetzt zuschlagen: Fernseher, Notebooks, Beamer, Navis u. v. m. zu Toppreisen. bei OTTO

Shopping
Voll im Trend und garantiert keine kalten Füße mehr

Kuschelige weich und warm gefüttert, Boots für gemütliche Tage zuhause. bei BAUR

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal