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2. Bundesliga: Nürnberg nach Derbypleite am Tiefpunkt angekommen

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Historisch schlechter Start  

Nürnberg nach Derbypleite am Tiefpunkt angekommen

21.09.2016, 10:44 Uhr | dpa

2. Bundesliga: Nürnberg nach Derbypleite am Tiefpunkt angekommen. Der Nürnberger Trainer Alois Schwartz (re.) verlässt mit gesenktem Haupt das Feld. (Quelle: dpa)

Der Nürnberger Trainer Alois Schwartz (re.) verlässt mit gesenktem Haupt das Feld. (Quelle: dpa)

Beim 1. FC Nürnberg brennt der Baum - doch eine Trainerdiskussion ist bei den Verantwortlichen noch kein Thema.

"Ja, sicher", antwortete Sportvorstand Andreas Bornemann nach dem 1:2 im Frankenderby gegen die SpVgg Greuther Fürth am BR-Mikrofon auf die Frage, ob Alois Schwartz im Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld noch auf der Bank sitzen werde.

"Es läuft alles gegen uns"

Eine schlüssige Erklärung für die vierte Nürnberger Niederlage in Serie in der 2. Liga hatte der glücklose Schwartz indes nicht parat. Der Club bleibt auf einem Abstiegsplatz. 

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"Es läuft irgendwie gerade alles gegen uns", sagte der FCN-Coach. Sehr viel mehr fiel ihm spontan nicht ein. Zu dem Zeitpunkt verließen gerade fröhlich gestimmte Fürther Fans das Stadion des Erzrivalen. Die Nürnberger Anhänger hatten nach einem kurzen Pfeifkonzert auf der Tribüne enttäuscht und verärgert das Weite gesucht.

Druck immer größer

Nürnberg steckt nach sechs Spielen mit nur zwei Punkten mächtig in der Klemme, und Schwartz gerät von Niederlage zu Niederlage mehr unter Druck. Nach dem schlechtesten Saisonstart der Nürnberger Fußball-Geschichte wirkt der Trainer angezählt, auch wenn sich Bornemann nach dem 261. Derby an die zuvor ausgesprochene Job-Garantie hielt. Mannschaft und Trainer hätten den Versuch verdient, die Krise weiterhin gemeinsam zu bewältigen.

"Wie das Eichhörnchen vor dem Fuchs"

Ausgerechnet gegen Fürth erlebten der Traditionsverein eine Partie, die symptomatisch war für den Saisonverlauf. In einer eigentlich starken ersten Hälfte fehlten offensiv nur Präzision und Glück. In der Abwehr reichte eine Aktion zum Rückstand. "Da standen wir alle wie erstarrt da, wie das Eichhörnchen vor dem Fuchs", sagte Schwartz zum 0:1, als Serdar Dursun traf (40. Minute).

Das Gegentor durch Daniel Steininger (54.) verbuchten die Nürnberger unter der Rubrik Slapstick, nur zum Lachen zumute war ihnen nicht. "Das zweite Tor ist bezeichnend", meinte Schwartz frustriert und rekapitulierte: "Der Schiri steht im Weg, wir wollen klären, der Ball wird tief gespielt, er wird geschossen, abgefälscht, drin." Das 1:2 von Guido Burgstaller (90.+3) kam zu spät.

"Es ist brutal"

"Es ist brutal", fand Torwart Thorsten Kirschbaum. Miso Brecko sagte: "Es läuft wirklich alles gegen uns." Der Abwehrspieler und Kapitän hat natürlich mitbekommen, dass nach nur zwei Remis in sechs Partien Coach Schwartz mehr und mehr in die Kritik gerät. "Es liegt nicht am Trainer", entgegnete Brecko. "Wir arbeiten gut zusammen."

Wie lange noch? Dass der erst im Sommer aus Sandhausen geholte Trainer trotz des völlig daneben gegangenen Starts noch nicht entlassen wurde, dürfte auch an seiner Ablösesumme liegen. Einen Coach, für den vor wenigen Monaten noch kolportierte 450.000 Euro überwiesen worden waren, lässt man ungern wieder gehen. So scheint es derzeit.

Es ist auch nicht alles schlecht. Zur Vorstellung gegen Fürth etwa sagte Schwartz: "Die Mannschaft hat inhaltlich ein gutes Spiel gemacht." Tatsächlich war Nürnberg vor allem vor der Pause überlegen und erarbeitete sich Gelegenheiten. Das Quäntchen Glück fehle eben, meinte Schwartz: "Letztes Jahr sind solche Spiele noch zugunsten des 1. FC Nürnberg ausgegangen."

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