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Bernd Hollerbach will nicht ewig Trainer sein

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In 15 Jahren wieder Metzger  

Hollerbach: Familienbetrieb statt Trainer-Geschäft

24.10.2016, 11:20 Uhr | sid

Bernd Hollerbach will nicht ewig Trainer sein. Bernd Hollerbach wird wohl nicht ewig auf der Trainerbank sitzen. Irgendwann möchte er die Metzgerei seiner Eltern übernehmen. (Quelle: imago/foto2press)

Bernd Hollerbach wird wohl nicht ewig auf der Trainerbank sitzen. Irgendwann möchte er die Metzgerei seiner Eltern übernehmen. (Quelle: foto2press/imago)

Trainer Bernd Hollerbach mischt mit Aufsteiger Würzburger Kickers die 2. Liga auf, in 15 Jahren will er das Fußball-Geschäft aber wieder verlassen - und die elterliche Metzgerei übernehmen. "Mein Vater ist jetzt 75, er kann noch 15 Jahre arbeiten. Er ist topfit, und er soll schon noch ein bisschen was machen. Dann steige ich ein", sagte Hollerbach dem "kicker".

"Ich bin der einzige Sohn, und schon der Großvater wollte, dass ich einmal das Geschäft übernehme", begründete der 46-Jährige seine ungewöhnliche Lebensplanung: "In unserer Familie ist der Zusammenhalt groß, und ich finde es wichtig, dass der Betrieb weitergeführt wird." Der frühere Profi ist gelernter Fleischer, die Metzgerei Hollerbach hat ihren Sitz in Rimpar nahe Würzburg.

"Bei uns gibt es nur Ja oder Nein"

Bevor er zu seinen Wurzeln zurückkehrt, hat Hollerbach aber noch einiges vor. Denn aktuell liegt er mit den Kickers nach zehn Saisonspielen auf Platz sechs. "Unser Erfolgsrezept ist es, dass ich mich mit dem Aufsichtsratschef Thorsten Fischer und mit Daniel Sauer (Vorstandsvorsitzender) austausche und dass wir drei dann sagen: Geht's oder geht's nicht? Und da gibt's bei uns kein Wenn und Aber und kein Vielleicht, sondern nur ein Ja oder Nein. Und das relativ schnell", sagte Hollerbach. Das unterscheide Würzburg von Großklubs wie etwa dem Hamburger SV, wo er bis 2004 acht Jahre gespielt hatte.

"Nie vergessen, woher wir kommen"

Die größten Fehler, mahnte er, würden "im Erfolg gemacht, da muss man höllisch aufpassen. Es ist wichtig, dass wir bodenständig und demütig bleiben und nie vergessen, woher wir kommen".

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