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2. Bundesliga: FC St. Pauli verpasst gegen Nürnberg Befreiungsschlag

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Furiose Anfangsphase  

St. Pauli verpasst den Befreiungsschlag

01.11.2016, 07:03 Uhr | sid

2. Bundesliga: FC St. Pauli verpasst gegen Nürnberg Befreiungsschlag. Maurice Jerome Litka (li.) vom FC St. Pauli im Zweikampf mit dem Nürnberger Miso Brecko (re.).  (Quelle: imago/MIS)

Maurice Jerome Litka (li.) vom FC St. Pauli im Zweikampf mit dem Nürnberger Miso Brecko (re.). (Quelle: MIS/imago)

Tabellenschlusslicht FC St. Pauli verliert in der 2. Bundesliga im Kampf um den Klassenerhalt langsam den Anschluss. Die Hamburger kamen im Montagsspiel gegen den 1. FC Nürnberg über ein 1:1 (1:1) nicht hinaus und liegen nun schon fünf Punkte hinter einem Nicht-Abstiegsplatz.

Vor 29.546 Zuschauern am Millerntor brachte Christopher Buchtmann die Hanseaten in der sechsten Minute mit einem Lupfer mit 1:0 in Führung. Für den Ausgleich sorgte Guido Burgstaller in der 20. Minute mit einem Abstauber, es war bereits der neunte Saisontreffer des Österreichers.

Druck auf Lienen nimmt zu

Damit wächst der Druck auf St. Paulis Trainer Ewald Lienen, der sich bislang aber noch der Rückendeckung der Vereinsführung sicher sein kann. Die Franken behaupteten mit dem Remis den zehnten Platz.

Nach sieben sieglosen Pflichtspielen in Folge präsentierten sich die Norddeutschen über weite Strecken nervös und fahrig. Die Gäste hingegen, zuletzt viermal hintereinander siegreich, wirkten reifer und waren mannschaftlich geschlossener.

Sepsi vergibt Führung

Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie jedoch zusehends. Beiden Teams fehlte die erforderliche Durchschlagskraft, nennenswerte Torgelegenheiten gab es kaum noch. Erst in der 62. Minute scheiterte Nürnbergs Linksverteidiger Laszlo Sepsi mit einem Flachschuss nur knapp. Fünf Minuten später parierte Thorsten Kirschbaum einen Kopfball von St. Paulis Kapitän Lasse Sobiech.

Torschütze Buchtmann sowie Abwehrchef Sobiech verdienten sich bei den Platzherren die besten Noten. Aus dem Team von Coach Alois Schwartz ragten Burgstaller und Mannschaftskapitän Miso Brecko heraus.

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