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1860 München gelingt in Düsseldorf der Befreiungsschlag

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Karlsruhe stürzt weiter ab  

1860 München gelingt der Befreiungsschlag

31.03.2017, 20:31 Uhr | sid, t-online.de

1860 München gelingt in Düsseldorf der Befreiungsschlag. Stefan Aigner köpfte den TSV 1860 München zum wichtigen Auswärtssieg. (Quelle: imago/Eibner)

Stefan Aigner köpfte den TSV 1860 München zum wichtigen Auswärtssieg. (Quelle: Eibner/imago)

1860 München hat seine Niederlagenserie in Auswärtsspielen in der 2. Fußball-Bundesliga beendet und zugleich einen Befreiungsschlag geschafft. Nürnberg drehte gegen Karlsruhe nach 0:1-Rückstand das Spiel und stürzt die Baden tief in die Krise. Aue gelingt durch ein Traumtor der Sieg gegen St. Pauli.

Die Mannschaft von Trainer Vitor Pereira, die zuletzt achtmal in Folge auf fremden Plätzen nicht gewinnen konnte, feierte in einer insgesamt mäßigen Partie einen 1:0 (0:0)-Erfolg bei Fortuna Düsseldorf. München vergrößerte damit den Abstand auf Relegationsplatz 16 auf nunmehr sechs Punkte.

Stefan Aigner ist der Matchwinner

Das Tor für die Löwen fiel zum 16. Mal in dieser Saison nach einem Standard. Der Ex-Düsseldorfer Michael Liendl brachte in der 55. Minute einen Freistoß von links hoch in den Strafraum, der von der Fortuna-Abwehr sträflich vernachlässigte Stefan Aigner vollendete mit einem harten Kopfball ins lange Eck. Düsseldorf wartet damit bereits seit acht Heimspielen auf einen Sieg.

Der Dreier der Gäste war nicht unverdient. 1860 war vor 23.778 Zuschauern in der Esprit-Arena die aktivere Mannschaft. Die Münchner störten von Beginn an früh, Düsseldorf tat sich dadurch schwer mit dem Spielaufbau. Vieles blieb Stückwerk, Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Die einzige richtige Chance der Fortuna vergab Sturmspitze Rouwen Hennings mit einem 15-m-Schuss allerdings kläglich (66.). Aigner vergab in der 82. Minute die große Chance zur vorzeitigen Entscheidung.

Tobias Kempe doppelt eiskalt vom Punkt

Für Trainer Mirko Slomka wird der Druck beim Karlsruher SC nach einem verlorenen "Elfmeterschießen" immer größer. Das Schlusslicht der 2. Fußball-Bundesliga unterlag dem 1. FC Nürnberg trotz Führung unglücklich mit 1:2 (1:0) und verliert das rettende Ufer langsam aus den Augen. Für den KSC war es die sechste Niederlage aus den vergangenen sieben Spielen.

Zwei verwandelte Elfmeter des eingewechselten Tobias Kempe (65./70.) sorgten innerhalb von fünf Minuten für die Entscheidung. Ylli Sallahi (24.) hatte den KSC zuvor auf den ersten Auswärtssieg seit dem 21. Oktober hoffen lassen. Mit nur 21 Zählern fehlen Karlsruhe vor den restlichen Begegnungen des Wochenendes vier Punkte zum Relegationsplatz.

"Ich bin lange genug im Geschäft. Ich weiß, dass nur Punkte dafür sorgen, dass ich in Ruhe arbeiten kann", hatte Slomka kurz vor Anpfiff bei Sky gesagt. Seine Mannschaft begann entsprechend mutig, die Führung war dennoch glücklich. Sallahi zog aus 30 Metern ab, FCN-Kapitän Miso Brecko fälschte den Ball unhaltbar für Schlussmann Raphael Schäfer ab.

Nach der Pause sorgte Kempe jedoch für die Wende. Zunächst ahndete Schiedsrichter Martin Petersen (Stuttgart) ein Foul von Gaetan Krebs an Kevin Möhwald, dann ein Handspiel von Marvin Mehlem. Seit Slomkas Amtsantritt zu Jahresbeginn hat der 49-Jährige in neun Spielen erst zwei Siege geholt.

Fallrückzieher bringt Aue den Heimsieg

Ein Traumtor von Nicky Adler hat Erzgebirge Aue einen wichtigen Sieg im Kellerduell der 2. Fußball-Bundesliga gegen den FC St. Pauli beschert. Adler traf beim 1:0 (1:0)-Erfolg per Fallrückzieher (28.). Aue verließ durch den sechsten Saisonsieg zumindest vorübergehend die Abstiegsplätze. St. Pauli fiel hingegen auf den Relegationsrang zurück.

Die Gastgeber, die nun seit vier Spielen ohne Niederlage sind, waren in einer intensiven Begegnung in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft. Ein Freistoß von Mario Kvesic (14.) verfehlte sein Ziel nur knapp. Dann kam der große Auftritt von Adler, der Gäste-Schlussmann Philipp Heerwagen keine Chance ließ.

Die Hamburger waren nach dem Wechsel zwar bemüht, es mangelte ihnen im Angriff aber an der notwendigen Durchschlagskraft. Aue war vor 10.000 Zuschauern weiterhin gefährlicher, Kvesic (59.) verpasste aber den zweiten Treffer. Bei St. Pauli vergab der kurz zuvor eingewechselte Jan-Marc Schneider per Lattenschuss den Ausgleich (69.).

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