21.03.2012, 14:13 Uhr | t-online.de
Mario Gomez fühlt sich im München sehr wohl. (Quelle: imago)
Bilden Mario Gomez und Claudio Pizarro in den nächsten beiden Jahren die Abteilung Attacke beim FC Bayern München? Zumindest glaubt das die "Sport Bild". Einem Bericht zu Folge soll der Rekordmeister mit dem Einen kurz vor der Vertragsverlängerung stehen und ernsthaft über die Verpflichtung des Anderen nachdenken.
Gomez machte zuletzt keinen Hehl daraus, gerne in München bleiben zu wollen. "Mario fühlt sich sehr wohl in München. Wir haben uns deshalb nie mit anderen Vereinen beschäftigt. Es spricht daher zurzeit nichts gegen eine Verlängerung", sagte sein Berater Uli Ferber.
Die scheint nun reine Formsache zu sein. Mit starken Leistungen hat der Torschützenkönig der vergangenen Saison (28 Tore) in den letzten beiden Jahren beste Argumente für einen neuen Kontrakt gesammelt. Daher soll der 26-Jährige in Kürze einen Vertrag bis 2016 erhalten und wie Philipp Lahm oder Bastian Schweinsteiger bis zu zehn Millionen Euro pro Jahr verdienen können.
Während die Weiterverpflichtung des ehemaligen Stuttgarters keine wirkliche Überraschung darstellen würde, wäre die Rückholaktion Pizarros dagegen eine kleine Sensation. Schließlich spielte der Peruaner bereits zwischen 2001 und 2007 für den deutschen Rekordmeister und schoss in 174 Ligaspielen 71 Tore für die Bayern.
Der 33-Jährige kann seinen bis 2013 laufenden Vertrag in Bremen dank einer Klausel kündigen und wäre somit im Sommer ablösefrei zu haben. "Wenn Claudio auf dem Markt ist, muss Bayern ihn holen", zitiert die "Sport Bild" Pizarros ehemaligen Sturmkollegen Giovane Elber in München.
Für eine Verpflichtung spräche, dass dem FC Bayern neben Gomez ein weiterer Top-Stürmer zur Verfügung stehen würde. Derzeit ist diese Planstelle mit Ivica Olic und Nils Petersen nicht adäquat besetzt. Pizarro müsste allerdings auf einen Stammplatz verzichten, würde dafür aber im Herbst seiner Karriere als Profikicker noch einmal fürstlich entlohnt werden. Der Noch-Bremer hatte sich bei seinem ersten Engagement in der bayerischen Landeshauptstadt stets wohl gefühlt und soll noch eine Villa im Stadtteil Grünwald besitzen.
Gegen eine Verpflichtung spräche allerdings die Tatsache, dass Pizarro keine Option für die Zukunft mehr ist und als verletzungsanfällig gilt. Außerdem hält sich hartnäckig das Gerücht, dass mit dem französischen Nationalspieler Olivier Giroud vom HSC Montpellier bereits die von Uli Hoeneß angekündigte "Bombe für den Sturm" gefunden wurde.
Quelle: t-online.de
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