04.04.2012, 14:06 Uhr | dapd, dpa
Filip Daems denkt an die Jung-Profis. (Quelle: imago)
Filip Daems, Kapitän des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach, hat eine revolutionäre Idee. Dem 33-Jährigen schwebt vor, das junge Spieler ihr Gehalt zunächst nicht mehr voll ausgezahlt bekommen sollen. "In Belgien gibt es eine Regelung, die sollte man auch in Deutschland einführen", sagte der Außenverteidiger der "Sport Bild".
Demnach sollen bei Jung-Stars 40 Prozent vom Gehalt direkt durch den Verein abgezogen und erst nach Karriere-Ende ausbezahlt werden: "Sie kommen dann in eine Art Rentenversicherung, an die man erst rankommt, wenn man 35 ist. So schützt man die jungen Spieler." In Deutschland hätten so Spieler wie Erwin Kostedde, Wolfram Wuttke oder Eike Immel möglicherweise vor finanziellen Problemen bewahrt werden können.
Daems erzählte weiter, er habe zu Beginn seiner Karriere im Alter von 18 Jahren noch tagsüber normal arbeiten müssen. "Abends schnell gegessen, dann zum Training. Da wusste man es mehr zu schätzen, Profi zu werden", sagte der Belgier. Er kann sich vorstellen, seinen im Sommer 2013 auslaufenden Vertrag bei der Borussia zu verlängern. "Wenn ich mich dann immer noch so gut fühle, spiele ich weiter."
Quelle: dapd, dpa
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