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Daniel Didavi will beim 1. FC Nürnberg bleiben und kritisiert Labbadia

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Bundesliga - 1. FC Nürnberg  

Didavi will in Nürnberg bleiben

30.04.2012, 10:33 Uhr | t-online.de

Didavi will in Nürnberg bleiben. Daniel Didavi ist derzeit in überragender Form. (Quelle: imago)

Daniel Didavi ist derzeit in überragender Form. (Quelle: imago)

Daniel Didavi ist beim 1. FC Nürnberg der Mann der Stunde. Die 22-jährige Leihgabe des VfB Stuttgart war an zehn der letzten 13 FCN-Treffer direkt beteiligt, erzielte acht Tore und gab zwei Assists. Insgesamt netzte er in dieser Spielzeit neun Mal ein und legte drei Treffer auf. Eine tolle Bilanz, deshalb gibt es seit Wochen Diskussionen, für welchen Klub der schussstarke Mittelfeldspieler in der nächsten Saison auflaufen wird. Eigentlich sollte Didavi im Sommer zum VfB zurückkehren, bei den Schwaben besitzt er noch einen Vertrag bis 2013.

Doch der Techniker hat andere Pläne. "Ich möchte auch nächstes Jahr hier spielen", sagte er nach dem Nürnberger Auswärtserfolg in Hoffenheim zur "Bild am Sonntag" und begründete dies: "Ich will in Nürnberg bleiben – weil ich hier das Vertrauen des Trainers habe."

Kritik an Labbadia

Ein Seitenhieb gegen Stuttgarts Coach Bruno Labbadia, der den Linksfuß in der vergangenen Saison nur selten einsetzte. Der VfB-Trainer vertraute im Abstiegskampf anderen Spielern. Unter FCN-Coach Dieter Hecking ist Didavi dagegen Stammspieler und Leistungsträger, obwohl er weite Teile der Hinrunde verletzungsbedingt verpasste und im Anschluss lange seine Form suchte. Das hat Didavi nicht vergessen und will deshalb beim Club bleiben, obwohl der VfB sich für die Europa League qualifiziert hat: "Es ist schön, wenn der VfB international spielt. Aber mir ist das Vertrauen des Trainers wichtiger – und das bekomme ich hier."

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Machtwort von Bobic

Didavi hat Bedenken, ob Labbadia bei einer Rückkehr auf ihn setzen würde. "Ich brauche Spiele, die bekomme ich hier", sagte er. Nach seiner Positionierung liegt es nun an den Vereinen sich zu einigen. "Gleich nach der Saison wird die Entscheidung fallen", sagte Didavi. Doch für VfB-Manager Fredi Bobic sind Verhandlungen mit seinem Nürnberger Kollegen Martin Bader kein Thema. "Er wird definitiv und ohne wenn und aber zurückkommen. Wir freuen uns auf ihn", sagte der 40-Jährige der "Bild"-Zeitung.

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