Startseite
  • Sie sind hier: Home > Sport > Bundesliga >

    Zwanziger über Hoeneß: "Philosophie des Provozierens"

    ...
    t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

    Zwanziger kritisiert Hoeneß

    09.11.2012, 14:23 Uhr | dpa

    Zwanziger über Hoeneß: "Philosophie des Provozierens". Theo Zwanziger (r) schätzt Uli Hoeneß als Menschen und kritisiert ihn als Vereinspräsidenten.

    Theo Zwanziger (r) schätzt Uli Hoeneß als Menschen und kritisiert ihn als Vereinspräsidenten. (Quelle: dpa)

    Frankfurt/Main (dpa) - Der ehemalige DFB-Präsident Theo Zwanziger hat Uli Hoeneß für dessen Führungsstil als Präsident des Fußball-Rekordmeisters Bayern München kritisiert.

    "Er hat seine Philosophie des Provozierens mit ins Präsidentenamt genommen", schreibt der 67-Jährige in seiner Autobiografie "Die Zwanziger Jahre", aus der die "Bild"-Zeitung vorab zitierte.

    Zwanziger unterstellt dem ehemaligen Bayern-Manager, "nicht verstanden zu haben, dass ihm als Präsident eine andere Rolle zukommt." Der frühere Chef des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sieht daher Probleme auf Bayern-Sportdirektor Matthias Sammer zukommen. "Wenn zwei so starke, man hätte auch sagen können dickköpfige, Persönlichkeiten aufeinanderprallen, kann das nicht gut gehen", mutmaßte Zwanziger.

    Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge wies Zwanzigers Worte zurück. "Ich habe Louis van Gaal vergangene Woche nicht verstanden. Diese Woche verstehe ich Theo Zwanziger nicht. Wenn ich irgendwas zu sagen habe, sage ich es direkt - was soll dieses verspätete Mitteilungsbedürfnis?", sagte Rummenigge der "Bild"-Zeitung (Samstag) und ergänzte: "Außerdem scheint er Matthias Sammer nicht sehr gut zu kennen, obwohl er lange sein Vorgesetzter war. Innere Ruhe ist ein großes Glück, wenn man sie hat. Diese Herren scheinen sie nicht zu haben." In der vergangenen Woche hatte der frühere Bayern-Trainer van Gaal in einem Interview gegen Hoeneß nachgetreten.

    Zwanziger betont in seinem Buch jedoch, dass er Hoeneß als Mensch wegen dessen sozialen Engagements und seiner Verdienste für in Not geratene Vereine und Spieler sehr schätze. "Dass Bayern München zu einem umfassenden sozialen Netzwerk geworden ist, darf sich Uli Hoeneß als Verdienst anrechnen", würdigte Zwanziger.

    Leserbrief schreiben

    Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

    Name
    E-Mail
    Betreff
    Nachricht

    Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

    Artikel versenden

    Empfänger

    Absender

    Name
    Name
    E-Mail
    E-Mail
    Anzeige
    Video des Tages

    Shopping
    tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
    Sport von A bis Z

    Anzeige
    shopping-portal