17.11.2012, 10:56 Uhr | sid, dpa
Die Suche bei Werder Bremen geht weiter. Nach dem Wechsel von Manager Klaus Allofs zum Ligakonkurrenten VfL Wolfsburg handelten sich die Hanseaten eine Absage eines möglichen Nachfolgers ein. Laut "Bild.de" wird Dietmar Beiersdorfer nicht an die Weser kommen - bitter, denn der ehemalige Bremer Profi galt als Favorit des Werder-Aufsichtsrats.
Das Gremium hatte gemeinsam mit der Geschäftsführung des Bundesligistenzuletzt ein Anforderungsprofil für den neuen Manager erstellt. Neben reichlich Erfahrung sollte der Neue auch Stallgeruch mitbringen. Beides hat Beiersdorfer zu bieten, der von 1992 bis 1996 für Werder kickte und seit Sommer Sportchef bei Zenit St. Petersburg ist. Zuvor war er beim HSV und bei den Red Bull-Teams beschäftigt.
Nach Bremen, das am Sonntag gegen Fortuna Düsseldorf (ab 15.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) gefordert ist, wird der 48-Jährige aber nicht kommen. Sicher ist unterdessen, dass Thomas Schaaf bei der Suche nach einem Allofs-Nachfolger ein gehöriges Wörtchen mitreden möchte.
"Ich weiß nicht, ob ich ein Mitspracherecht habe. Aber ich weiß, dass ich meine Meinung habe und die auch äußern kann", sagte der Bremer Trainer. In diesem Zusammenhang lobte Schaaf den ehemaligen Werder-Profi Frank Baumann, der Allofs Aufgaben kommissarisch übernommen hat. "Frank Baumann hat sich hervorragend eingearbeitet", sagte der Coach.
Quelle: sid, dpa
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