29.11.2012, 10:10 Uhr | sid, t-online.de, dpa
Neuer Tiefschlag für Trainer Markus Babbel: Auch gegen den 1. FC Nürnberg setzte es eine Niederlage für 1899 Hoffenheim. (Quelle: Eibner/imago)
Nichts war es mit dem erhofften Befreiungsschlag für Markus Babbel und seine Mannschaft. Beim 1. FC Nürnberg unterlag 1899 Hoffenheim mit 2:4 und befindet sich weiter in schwierigem Fahrwasser. Hoffenheims Manager Andreas Müller stellt sich aber vorerst noch vor den Trainer: "Markus wird auch am Sonntag gegen Bremen auf der Bank sitzen".
Dennoch wurde vor der Partie gegen den Club über ein Ultimatum für den Trainer spekuliert, was von Seiten des Vereins dementiert wurde. Durch den neuen Rückschlag im Abstiegskampf steckt 1899 weiter im Tabellenkeller auf dem Relegationsplatz fest und die Lage wird immer prekärer.
Der Hoffenheimer Coach kennt aber die Mechanismen des Geschäfts: "Es ist klar, dass von außen immer wieder Unruhe reingebracht wird. Ich weiß, dass wir hier gute Arbeit machen, auch wenn die Resultate nicht stimmen. Heutzutage wird man bewertet nach Resultaten. Wenn man gewinnt, macht man alles richtig. Wenn man verliert, ist alles falsch." Dennoch hat Babbel die Hoffnung nicht aufgegeben. "Wir wollen trotzdem unseren Weg weiter gehen, weil wir überzeugt sind, dass er richtig ist. Dafür brauchen wir aber Resultate und müssen diese Nuancen, diese unnötigen Fehler abstellen“, sagte er gegenüber LIGA total!.
In den vergangenen neun Spielen konnte Hoffenheim nur einen Sieg feiern und steckt tief in der sportlichen Krise. Manager Müller war nach der Niederlage ratlos: "Ich weiß nicht, was in den Köpfen der Spieler ist. Das sind Fehler, die dürfen einfach nicht passieren. Ich kann das nicht erklären."
"Es ist wichtig, nicht in Schönheit zu sterben und den Kampf anzunehmen", hatte Hoffenheims Coach Babbel sein Team noch vor der Partie ermahnt. Doch das gelang der Mannschaft nur phasenweise. Vor allem die Defensive bleibt besonders bei Standards anfällig.
"Das war schon enttäuschend, nicht nur das Resultat, sondern auch, wenn man auf die Gegentore schaut. Das waren fahrlässige Fehler, die auf diesem Niveau nicht passieren dürfen. Das langweilt mich langsam. Ich bin immer noch Trainer der TSG Hoffenheim und werde alles dafür tun, damit wir da unten raus kommen."
Schon in der nächsten Partie am Sonntag gegen Werder Bremen (ab 15.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) können die Mannschaft und der Trainer die Trendwende einleiten.
Quelle: sid, t-online.de, dpa
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