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Hoffenheim sendet Lebenszeichen mit Gisdol

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Hoffenheim sendet Lebenszeichen mit Gisdol

05.04.2013, 22:51 Uhr | dpa

Hoffenheim sendet Lebenszeichen mit Gisdol. Roberto Firmino schießt das 1:0 für Hoffenheim.

Roberto Firmino schießt das 1:0 für Hoffenheim. (Quelle: dpa)

 

Sinsheim (dpa) - Die TSG 1899 Hoffenheim hat im Abstiegskampf ein deutliches Lebenszeichen gesendet und ihrem neuen Cheftrainer Markus Gisdol mit dem 3:0 (1:0) gegen Fortuna Düsseldorf einen gelungenen Einstand beschert.

Die Kraichgauer schoben sich vorübergehend bis auf einen Punkt an den Relegationsplatz der Fußball-Bundesliga heran und verschärften die Sorgen der Rheinländer.

Drei Tage nach der Beurlaubung von Coach Marco Kurz und Manager Andreas Müller sorgten Roberto Firmino (11. Minute), Andreas Lambertz per Eigentor (75.) und Kevin Volland (90.+4) für den zweiten Sieg in den vergangenen neun Heimspielen. Düsseldorf wartet hingegen nun bereits seit sechs Partien auf einen Erfolg und liegt weiter nur fünf Zähler vor dem Tabellen-16. FC Augsburg.

   "Ich glaube, dass wir das ganze Spiel hinweg eine starke kämpferische Leistung meines Teams gesehen habe. Es war aber spielerisch nicht alles Gold, was glänzt", sagte Gisdol. Düsseldorfs Axel Bellinghausen grämte sich angesichts der "entscheidenden Fehler. Wir haben selber die Möglichkeit, sie hüpfen aber nicht rein, das ist unser großes Problem."

   "Mit kleinen Schritten" und offensiverem Fußball wollte Gisdol die Hoffenheimer aufwärts führen. Sein Team wirkte vor 28 000 Zuschauern durch den Personal- und Philosophiewechsel wie wachgeküsst und legte einen energischen Start hin. Sejad Salihovic kehrte nach einer Meniskusverletzung zurück und belebte das Hoffenheimer Spiel merklich.

   Beim ersten Treffer nach drei Heimspielen ohne 1899-Tor halfen jedoch die Gäste kräftig mit. Düsseldorf blieb zu passiv, nachdem sich Firmino im Zweikampf gegen Robert Tesche durchgesetzt und den Konter eingeleitet hatte. "Das war Foulspiel an mir", ärgerte sich Tesche. "Er macht nen Buckel, ich habe keine Chance, an den Kopfball zu kommen." Der von Kurz verschmähte Außenstürmer Schipplock legte zurück auf Firmino, der den Ball unter die Latte hämmerte.

   Bei Düsseldorf konnte Coach Norbert Meier zwar den angeschlagenen Angreifer Robbie Kruse aufbieten, musste seine Mannschaft aber schon in der Anfangsphase umbauen. Offensivmotor Mathis Bolly griff sich nach einem Sprint in der siebten Minute an den rechten Oberschenkel und wurde mit Verdacht auf eine Muskelblessur gegen Dani Schahin ausgetauscht.

   Die Fortuna erholte sich zwar nur langsam von dem frühen Rückschlag, gestaltete die Partie mit zunehmender Spieldauer aber ausgeglichener. Den ersten gefährlichen Vorstoß von Andreas Lambertz wehrte Heurelho Gomes (17.) ab, kurz vor der Pause störte Andreas Beck den agilen Bellinghausen entscheidend beim Kopfball.

   Zum Start der zweiten Halbzeit erhöhte Hoffenheim wieder das Tempo, verpasste jedoch das schnelle 2:0. Schipplocks Schuss aus aussichtsreicher Position geriet zu unplatziert, so dass sich Fabian Giefer im Gäste-Tor auszeichnen konnte (51.).

   Nur drei Minuten später war für sein Gegenüber die Partie beendet: Nach einem Zusammenprall mit Lambertz schlich Gomes mit einer Verletzung der linken Hand den Tränen nahe vom Feld, wurde durch Koen Casteels ersetzt und kam in eine Heidelberger Klinik. Der zum dritten Keeper degradierte Tim Wiese, der das Geschehen auf der Tribüne interessiert verfolgte, dürfte in den kommenden Tagen damit wieder im Blickpunkt stehen. "Ich muss erstmal die Diagnose abwarten", sagte Gisdol. "Koen Casteels hat es super gemacht und eine Bombensicherheit ausgestrahlt."

   Obwohl Düsseldorf den Druck erhöhte, fehlte den Gästen weiter die Zielstrebigkeit. Stattdessen köpfte Lambertz den Ball nach einer Salihovic-Ecke unbedrängt über die eigene Linie. Mit einem lauten Jubelschrei feierte Gisdol den zweiten Treffer, dem noch der Schlusspunkt durch Volland folgte. Ein Sieg zum Debüt war keinem der fünf Trainer nach Ralf Rangnick bei Hoffenheim gelungen. "Im Zickzack geht's hinab" hatten die Heimfans noch vor der Partie auf einem Plakat gespottet - vorerst darf 1899 den Blick aber wieder nach oben richten.

 
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