16.04.2013, 07:48 Uhr | sid, dpa, t-online.de
Jupp Heynckes ist alles andere als glücklich über die Ratschläge von Franz Beckenbauer. (Quelle: dapd)
Bayern-Trainer Jupp Heynckes ist genervt - und zwar vom Kaiser. Franz Beckenbauer hatte den Coach aufgefordert, sich vor dem Champions-League-Halbfinale gegen den FC Barcelona Tipps von Pep Guardiola zu holen. "Ich verstehe nicht, dass sich ehemalige Spieler und Trainer so äußern", echauffierte sich Heynckes.
Wenn er eine Person anrufen würde, dann wäre das Johan Cruyff. "Der hat das Barca-System eingeführt", sagte Heynckes mit ironischem Unterton. Und einmal ein wenig in Rage fügte der 67-Jährige an: "Vielleicht rufe ich den Franz mal an, er ist ja in allen Lebenslagen ein guter Ratgeber."
Heynckes begründete vor dem DFB-Pokal-Halbfinale der Bayern am Dienstag (ab 20.30 Uhr im t-online.de Live-Ticker) gegen Wolfsburg noch einmal seine Haltung in Bezug auf seinen Nachfolger, der vier Jahre Trainer bei Barcelona gewesen war: "Wir würden Pep Guardiola keinen Gefallen damit tun. Er wird aus Respekt vor seinem früheren Arbeitgeber keine Internas ausplaudern. Das ist eine Regel."
Und das sei auch nicht nötig. Der FC Bayern verfüge über eine "sehr gute Scoutingabteilung. Ich kenne Barcelona ausführlich".
Beckenbauer hatte bei Sky gemutmaßt, dass Heynckes "zu stolz" sei, um Guardiola anzurufen. Aber um des Erfolges willen sollte er den Hörer in die Hand nehmen. "Es gibt vielleicht noch ein paar Insidertipps. Es ist ganz wichtig, die zu haben, um noch die letzten Prozente herauszukitzeln."
Heynckes bezeichnete seinen Nachfolger indes als "sehr sympathischen Kollege, der mit Barcelona sehr erfolgreich war. Er wird höchstwahrscheinlich auch mit dem FC Bayern Erfolg haben." Einen Hinweis auf seine eigene Arbeit konnte er sich aber einmal mehr nicht verkneifen: "Wenn man so eine Mannschaft übernimmt, ist das auch ein Segen", erklärte Heynckes.
Der Bayern-Trainer warnte sein Team, die Partie gegen Wolfsburg auf die leichte Schulter zu nehmen: "Ich denke, es wird kein Selbstläufer nach Berlin zu kommen. Das ist für jede Mannschaft ein riesengroßes Ziel."
Ein Sieg im Finale wäre auch für Heynckes etwas Besonderes. Der DFB-Pokal fehlt Heynckes noch in seiner Vita als Trainer. 1984 verlor er als Gladbacher Coach gegen den FC Bayern im Elfmeterschießen, vor einem Jahr kassierte er eine bittere 2:5-Finalpleite mit den Münchnern gegen Dortmund. "Es wäre wunderbar noch einmal ins Endspiel einzuziehen und dann eventuell auch zu gewinnen. Aber ich sehe das ganz relaxed", erklärte Heynckes. 1973 hatte er als Spieler mit Gladbach den Pokal geholt.
16.04.2013, 07:48 Uhr | sid, dpa, t-online.de
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