26.07.2013, 07:34 Uhr | t-online.de
Uli Hoeneß ist sich sicher, dass es eine erste Elf beim FC Bayern geben wird. (Quelle: Eibner/imago)
Die Vorbereitung verläuft bisher reibungslos, die Frühform in den Testspielen ist beeindruckend. Zuletzt besiegte der FC Bayern in einem Testspiel den FC Barcelona mit 2:0. Nach nur wenigen Wochen scheint ganz München dem neuen Trainer Pep Guardiola zu Füßen zu liegen. Doch spätestens nachdem die Klub-Bosse dem neuen Trainer mit der Verpflichtung seines Wunschspielers Thiago Alcantara einen weiteren Top-Star zur Verfügung gestellt haben, nimmt die Diskussion um die Stammplätze immer mehr Fahrt auf. Eine Einsatzgarantie wie früher unter Louis van Gaal ("Thomas Müller spielt immer") dürfte es unter Guardiola nicht mehr geben. Viel zu viele Superstars streiten sich um die elf Plätze in der Anfangsformation.
Jetzt hat sich sogar der aufgrund seiner Steueraffäre zuletzt so schweigsame Präsident Uli Hoeneß zu diesem Thema geäußert. "Wir werden sicher eine sehr gute Mannschaft haben, aber das wird sicher eine spannende Saison", sagte der 61-Jährige im ZDF und widersprach anschließend Sport-Vorstand Matthias Sammer.
Auf die Frage, ob er wie Sammer davon ausgehe, dass es "keine Stammelf'" mehr gäbe, antwortete Hoeneß: "Das sehe ich nicht so. Eingespielt sein ist auch eine Macht. Ich bin der Meinung, dass sieben oder acht Spieler regelmäßig spielen werden. Wenn du jedes Mal fünf oder sechs Spieler austauschst, wird es sehr schwierig."
Sammer hatte mit Blick auf den großen und prominent besetzten Kader im „kicker“ erklärt: "Die Zeiten einer Stammelf sind vorbei. Unser Trainer wird es so handhaben, dass jeder auf genügend Einsätze kommt." Auch Guardiola hatte sich zuvor ähnlich geäußert. "Wenn die Spieler akzeptieren, dass ich der Boss bin, ist alles gut. Wenn sie an sich denken, gibt‘s Probleme", sagte der 42-Jährige.
Allerdings scheinen die Klub-Größen beim FC Bayern wenig von dieser Sichtweise zu halten. So wie jetzt Hoeneß hatten sich bereits zuvor Franz Beckenbauer und Paul Breitner geäußert. "Diese ganze Geschichte von wegen, 'es gäbe keine Stammplätze' wurde mir auch schon so oft erzählt, aber es war immer anders", sagte Breitner gegenüber TV-Sender Sport1. "Jeder Trainer hat mit dem ersten Training, in dem er den ganzen Kader beisammen hat, eine klare und genaue Vorstellung davon, mit welcher Elf er in ein Spiel gehen will.“
Beckenbauer sieht dies ähnlich wie sein Weltmeister-Kollege von 1974. "Zu viel Konkurrenz funktioniert auch nicht. Da hast du immer den einen oder anderen, der überhaupt nicht spielt. Was soll der dann machen? In der vierten Liga spielen, das ist auch nicht befriedigend", sagte der Kaiser der "AZ". Da müsse der FC Bayern dann eine Lösung finden: "Verleihen oder verkaufen."
Typisch FC Bayern eben. Kein deutscher Klub kann auf so viele Fachleute in unterschiedlichen Positionen verweisen wie der FC Bayern. Dazu kommt, dass die Klub-Größen auch gerne ihre Meinung sagen und sich nicht verbiegen lassen. Trotz der unterschiedlichen Auffassungen ist sich Hoeneß dennoch sicher, mit der Verpflichtung von Guardiola alles richtig gemacht zu haben.
"Wir haben mit ihm den vielleicht weltbesten Trainer verpflichten können“, sagte Hoeneß. "Er bringt Schwung rein, er ist sehr akribisch, wie Jupp Heynckes es auch war. Er ist sehr offen, sehr neugierig, er wird vielleicht aus dem ein oder anderen Spieler noch mehr rauskitzeln, auch wenn das nach so einer Saison schwierig ist."
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