Bundesliga
Franz Beckenbauer wollte eine Mega-Arena05.08.2013, 10:43 Uhr | t-online.de
Karl-Heinz Rummenigge (re.) im Gespräch mit Franz Beckenbauer. (Quelle: Sven Simon/imago)
Der FC Bayern ist ein echter Zuschauermagnet. Die Münchner Allianz Arena ist seit mehr als fünf Jahren ausverkauft. Bei Bundesliga-Topspielen oder Begegnungen der Königsklasse könnte der Deutsche Meister teilweise bis zu 500.000 Tickets absetzen. Viele Anhänger versuchen vergeblich an eine Karte zu kommen. Die Münchner Spielstätte scheint mit derzeit 71.137 Plätzen zu klein für die Fan-Ansprüche des Triple-Gewinners. Dabei wurde die Arena erst 2005 fertig gestellt.
Im Interview mit dem "kicker" erklärte Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge nun, dass die Allianz Arena ein Fassungsvermögen von 100.000 Plätzen hätte, wenn es in der Stadionplanung nach Franz Beckenbauer gegangen wäre. "Kurioserweise wollte das Franz Beckenbauer am Anfang. Er hatte ein Stadion für 100.000 Zuschauer zur Diskussion gestellt", sagte Rummenigge.
Die Umsetzung der Mega-Arena scheiterte allerdings am Stadtrivalen. 1860 München, damals noch gleichberechtigter Stadionteilhaber, sprach sich wegen der finanziellen Belastung gegen Beckenbauers Vorschlag aus. "Die Mehrkosten wären enorm gewesen, etwa 50 Prozent sogar. Allein in der heutigen Größe und Struktur hat das Stadion 346 Millionen Euro gekostet. Die Sechziger haben da rigoros die Tür zugemacht", sagte Rummenigge.
Mittlerweile haben die Löwen ihre Stadionrechte aus finanziellen Gründen an den FC Bayern abgetreten. Trotz der Mehrkosten liegt der Triple-Gewinner für die derzeit 71.137 Plätze (international 67.812) fassende Arena im Tilgungsplan - und darüber hinaus. "Wir sind in jedem Fall schneller vorangekommen als geplant. Ursprünglich war das Jahr 2025 angepeilt, wir werden die Arena aber sicher schon in den nächsten fünf Jahren bezahlt haben."
Ein Ausbau der Allianz Arena ist - trotz hundertprozentigen Besitzansprüche - kein Thema. Bayern-Präsident Uli Hoeneß erteilte solchen Überlegungen bereits mehrfach eine Abfuhr. "Die ganze Statik ist auf diese Kapazität ausgelegt. Wenn man die Kapazität erhöht, meinetwegen um 20 000, dann müsste man das Dach erneuern und einen dritten Rang einbauen – das würde über 100 Millionen Euro kosten. Bei aller Liebe: Ich hätte nicht den Mut, das zu tun. Wir müssen vernünftige Kaufleute bleiben", sagte Hoeneß Ende des vergangenen Jahres bei einem Fanklubtreffen.
05.08.2013, 10:43 Uhr | t-online.de
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