09.08.2013, 15:17 Uhr | dpa, t-online.de, sid
Trainer Thomas Tuchel vom FSV Mainz 05 hat mit einem "Aufruf an die Liga" die Klubs der Bundesliga animiert, vom Schmusekurs gegenüber Bayern München abzurücken. Es werde "jetzt dann irgendwann mal auch Zeit, dass wir sie wieder nicht mehr mögen und daraus einen Anreiz schaffen, das Besondere zu schaffen und die Bayern zu ärgern", sagte Tuchel dem Radiosender SWR1.
Der 39-Jährige bezeichnete seinen Appell als "Aufruf an die Liga, das nicht her zu schenken." Tuchel selbst hält den Triple-Sieger für "nicht unschlagbar".
Der Mainzer Coach hat zudem einen Wandel in der öffentlichen Wahrnehmung des Rekordmeisters von der Isar ausgemacht. "Ich finde, wir haben die Bayern alle so lieb gehabt, und die waren unglaublich erfolgreich und mit Jupp Heynckes auch wahnsinnig bescheiden. Das fand ich neu, das fand ich echt besonders und jetzt nochmal einen sympathischen Trainer dazu verpflichtet", sagte Tuchel - und hofft jetzt offenbar auf ein Ende des Schmusekurses.
Bereits die Vorstellung von Pep Guardiola im Juni hatte Tuchel kommentiert: "Jetzt wird Bayern auch noch sympathisch. Sie liefen ja unter Heynckes schon Gefahr, gemocht zu werden", sagte der Coach gegenüber der "Bild" mit einem Augenzwinkern.
An diesem Wochenende haben die Bundesliga-Mannschaften die Chance, dem Appel von Tuchel Taten folgen zu lassen. Der FC Bayern eröffnet mit einem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (20.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) die Saison 2013/14.
Als vermeintlich größter Herausforderer des Triple-Siegers übt sich Borussia Dortmund vor dem Start in die 51. Bundesliga-Saison allerdings in gewohntem Understatement. Die "natürlichere Qualität" habe der Titelverteidiger, betonte Klopp vor dem Auftakt am Samstag beim FC Augsburg: "Für uns ist entscheidend, dass wir diesen Wettstreit nicht sehen und nicht brauchen."
Damit gibt der Vizemeister den Ton für die Liga vor. Bei Bayer Leverkusen weist Rudi Völler nach Platz drei im Vorjahr jegliche Ambitionen auf höhere Ziele ganz weit von sich. "Es wird ja niemand von uns erwarten, dass wir uns jetzt hinstellen und sagen: Wir wollen Deutscher Meister werden", betonte der Sportdirektor in einer Gesprächsrunde der "Rheinischen Post". "Unser dritter Platz wäre ja für uns wie ein Titelgewinn, weil wir wieder in der Champions League dabei sind."
09.08.2013, 15:17 Uhr | dpa, t-online.de, sid
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