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Bundesliga  

Breno tritt seinen Dienst beim FC Bayern an

19.08.2013, 17:01 Uhr | sid, t-online.de

Breno tritt beim FC Bayern seinen Dienst als Freigänger an. Breno ist ab sofort Freigänger - und zurück beim FC Bayern. (Quelle: imago/Action Pictures)

Breno ist ab sofort Freigänger - und zurück beim FC Bayern. (Quelle: imago/Action Pictures)

Breno ist zurück beim FC Bayern München. Zumindest tagsüber. Denn der Brasilianer, der seit 13 Monaten wegen schwerer Brandstiftung im Gefängnis sitzt, ist ab heute Freigänger und wird täglich fünf Stunden an der Säbener Straße arbeiten. "Er kann die JVA tagsüber verlassen, nach Beendigung seiner Tätigkeit muss er wieder zurück", sagte Anwalt Sewarion Kirkitadse. Die JVA hatte zuvor wegen guter Führung eine Haftlockerung für den 23-Jährigen erlassen.

Der Freigang gilt als wichtige Resozialisierungsmaßnahme von Strafhäftlingen. Breno, der zu insgesamt drei Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt worden war, soll nun beim FC Bayern in der Nachwuchsabteilung mitarbeiten. "Mir geht es gut", sagte Breno bei seiner ersten Pressekonferenz: "Die Zeit war hart." Er habe aber nach wie vor den Traum, seine Profikarriere fortzusetzen.

"Breno ist einer aus der großen Bayern-Familie"

Der FC Bayern will ihm helfen, wieder Fuß zu fassen. "Wir haben einen Auftrag. Und zwar, einen Menschen ins Leben zu integrieren. Wir wollen sportlich das tun, was wir so einem Spieler schuldig sind. Nämlich eine individuelle Bestandsaufnahme zu machen und ihn in die bestmögliche Verfassung zu bringen", sagt Sportvorstand Matthias Sammer.

Auch Präsident Uli Hoeneß verspricht Breno seine volle Unterstützung: "Breno ist einer aus der großen Bayern-Familie, der einmal große Probleme hatte. Jetzt gibt es diesen Schimmer an Chance - die wollen wir ihm eröffnen."

"Wäre wunderbar, wenn er wieder Fußball spielen könnte"

Breno wird vorerst im Jugendleistungszentrum arbeiten und Leiter Wolfgang Dremmler in dessen Büro zuarbeiten. Darüber hinaus soll er Erik ten Hag im Trainerstab der zweiten Mannschaft assistieren. Brenos Ziel bleibt aber weiterhin der Profifußball. Die Bundesliga ist für ihn allerdings wohl tabu.

Hoeneß betonte, dass Breno - aller Voraussicht nach - Deutschland nach seiner endgültigen Entlassung aus der Haft verlassen müsse. Dessen ehemaliger Klub FC Sao Paulo habe aber Interesse gezeigt, ihn wieder aufzunehmen, so Hoeneß. Jetzt gilt es aber erst einmal, einen Schritt nach dem anderen zu machen. Sammer betonte: "Breno soll zunächst wieder sein Leben mit der Familie genießen können. Darüber hinaus wäre es aber wunderbar, wenn er wieder Fußball spielen und damit Geld verdienen könnte."

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