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Luuk de Jong denkt über Abschied von Borussia Mönchengladbach nach

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De Jong nur noch Bankdrücker

Gladbach-Star spricht von möglichem Abschied

28.08.2013, 13:41 Uhr | t-online.de

Luuk de Jong denkt über Abschied von Borussia Mönchengladbach nach. Luuk de Jong will nicht mehr auf der Bank sitzen. (Quelle: imago\MIS)

Luuk de Jong will nicht mehr auf der Bank sitzen. (Quelle: MIS/imago)

 

Luuk de Jong ist unzufrieden. Der Stürmer ist bei Borussia Mönchengladbach nur noch Reservist. Diese Rolle behagt Gladbachs teuerstem Einkauf aller Zeiten nicht. "Ich schaue mir das hier noch bis zum Winter an, dann mal sehen", sagte de Jong der "Bild"-Zeitung.

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Der Niederländer war 2012 für zwölf Millionen Euro von Twente Enschede zum Bundesligisten gewechselt. In seiner ersten Saison erzielte er in 23 Bundesligaspielen sechs Treffer und zeigte sich insbesondere gegen Ende der Spielzeit in guter Form.

De Jong bangt um die WM

Doch nun ist der 23-Jährige außen vor. In den ersten drei Ligaspielen saß er auf der Bank, kam insgesamt nur auf zehn Minuten Einsatzzeit. Zu wenig für den Angreifer, der mit dem niederländischen Nationalteam zur WM 2014 nach Brasilien will. Da er in Gladbach nicht spielt, sieht er seine Chancen schwinden: "Noch hat Nationaltrainer Louis van Gaal nicht mit mir gesprochen. Doch es ist ja klar, dass mich der Bondscoach nicht nominiert, wenn ich im Verein nicht spiele."

"Muss den Coach überzeugen"

Für de Jong ist ein Wechsel in der aktuellen Transferperiode, die noch bis zum 2. September läuft, kein Thema. Stattdessen will er kämpfen. "Was bleibt mir anderes übrig? Ich kann hier nur im Training alles geben, um den Coach zu überzeugen", sagte der Torjäger. Doch Borussen-Coach Lucien Favre setzt auf Neuzugang Max Kruse im Sturmzentrum, daneben stehen mit Patrick Herrmann, Juan Arango und dem Brasilianer Raffael drei weitere Offensive auf dem Feld.

De Jong ist überzeugt davon, dass er sich den Stammplatz zurückerobern kann. "Ich glaube nach wie vor, dass ich der Mannschaft helfen kann, das habe ich mit meiner Torchance sogar in den vier Minuten in Leverkusen gezeigt", sagte er nach der 2:4-Pleite der Borussen in Leverkusen, als er in der 86. Minute eingewechselt worden war. Ebenso optimistisch gibt er sich im Hinblick auf seine Nationalmannschaft: "Ich habe meinen Traum von Brasilien 2014 bislang nicht aufgegeben."

 
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