Traditionsklub mit Verlust
Hamburger SV macht Minus von rund neun Millionen Euro13.09.2013, 17:55 Uhr | dpa
Der Hamburger SV verzeichnet einen Verlust von etwa neun Millionen Euro. (Quelle: Philipp Szyka/imago)
Der Hamburger SV hat das vergangene Geschäftsjahr mit einem Minus von etwa neun Millionen Euro abgeschlossen. Das wurde nach Informationen des Radiosenders 90,3 bei einer Aufsichtsratssitzung der Hanseaten bekannt. Eine externe Wirtschaftsprüfungsgesellschaft habe die Zahlen bereits geprüft.
Um das befürchtete zweistellige Millionen-Bilanzminus in Grenzen zu halten, hatte man sich mit Vermarkter Sportfive vorzeitig auf eine Verlängerung des Vertrages bis 2020 geeinigt. Dafür verzichtete Sportfive auf ein Darlehen von 12,4 Millionen Euro. Im Frühjahr erwarteten Medien noch einen Rekordverlust von bis zu 24 Millionen Euro.
Dennoch steht jetzt fest, dass der HSV nach Defiziten von 4,9 (2010/11) und 6,6 Millionen Euro (2011/12) zum dritten Mal in Serie ein Geschäftsjahr in den Miesen beenden wird.
Die Saison 2013/14 will der HSV mit einer schwarzen Null abschließen. Der Vermarktervertrag, höhere TV-Einnahmen und einige Transfers wie das Leihgeschäft von Dennis Aogo zum FC Schalke 04 sollen Geld in die Kasse bringen. Zudem ist geplant, im Winter den teuren Kader weiter zu verschlanken. Mögliche Streich-Kandidaten sind Michael Mancienne, Slobodan Rajkovic und Gojko Kacar.
Investor Klaus-Michael Kühne, der zuletzt beim Transfer von Rafael van der Vaart mit einem Darlehen aushalf, stellt Geld in Aussicht, damit der verschuldete Klub wieder zu einer Top-Adresse wird. Bei einer Ausgliederung der Profiabteilung ist der in der Schweiz lebende Unternehmer bereit, Anteile beim HSV zu erwerben. Er sei interessiert, zehn bis 20 Prozent der Anteile zu übernehmen, wenn der Verein eine neue Struktur erhalte und auch andere Geldgeber mitmachten, sagte Kühne dem "Wall Street Journal Deutschland". "Soweit bis zu 49 Prozent der Anteile an einer solchen Gesellschaft zur Disposition stehen, würde ich einen 10- bis 20-prozentigen Anteil ins Auge fassen", sagte der 76 Jahre alte Mehrheitseigner des Logistikkonzerns Kühne + Nagel.
"Die Größenordnung des Einstiegs hängt von der Bewertung der Gesellschaft ab, an der ich mich beteiligen soll", sagte Kühne mit Blick auf die Initiative "HSV Plus". Eine Gruppe um Ex-Aufsichtsratschef Ernst-Otto Rieckhoff hatte kürzlich ein Konzept vorgestellt, um Strukturreformen anzustoßen und eine HSV Fußball AG zu gründen. Bei einem Verkauf von mehr als 25 Prozent der AG-Anteile müsste laut Konzept die Mitgliederversammlung des Vereins zustimmen.
Milliardär Kühne machte deutlich, dass er ein ausgewogenes Team von Geldgebern bevorzugen würde: "Mir wären fünf Aktionäre mit jeweils 9,9 Prozent lieber als ein größerer Aktionär und mehrere kleinere."
13.09.2013, 17:55 Uhr | dpa
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